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Ich habe im Dogenpalast fast dreieinhalb Stunden verbracht, obwohl ich eigentlich nur zwei Stunden eingeplant hatte. Angefangen habe ich mit den Prunkräumen im zweiten Stock, wo ich bei den Deckengemälden von Veronese und Tintoretto länger verweilt bin. Ich war um neun Uhr morgens dort, als noch nicht so viel los war.
Danach bin ich über die Seufzerbrücke hinunter zu den Gefängnissen gegangen. Die Zellen haben einen starken Eindruck hinterlassen, besonders die, in denen politische Gefangene festgehalten wurden. Der Guide hat viel über Casanovas Flucht erzählt, das hat nochmal etwa vierzig Minuten gedauert.
Die Waffenkammer war deutlich interessanter als erwartet. Dort ist eine Sammlung von Rüstungen und Waffen aus dem fünfzehnten Jahrhundert ausgestellt. Hätte es am Ausgang keine Warteschlange gegeben, wäre ich noch länger geblieben. Insgesamt würde ich sagen, wenn man alles in Ruhe ansehen und die Beschreibungen lesen möchte, sollte man vier Stunden einplanen. Mit Audioguide dauert es noch länger.
Ist das Fotografieren im Inneren des Dogenpalastes erlaubt? Ich möchte im Voraus wissen, ob ich Aufnahmen von den Innenräumen machen kann oder ob dort ein strenger Verbot herrscht, wie in manchen Museen. Ich würde sehr gerne ordentliche Fotos mitbringen und nicht nur von außen.
Michael
Mir haben zwei Stunden gereicht, weil ich recht zügig durchgegangen bin und nicht alle Schilder gelesen habe. Ich habe mich auf die Hauptsäle und die Seufzerbrücke konzentriert. Die Sala del Maggior Consiglio ist wirklich beeindruckend groß, dort kann man gut eine Viertelstunde stehen und einfach die Deckengemälde betrachten. In den Gefängnissen habe ich mich nicht besonders lange aufgehalten, bin nur durch die Gänge gelaufen und dann wieder zurück.
Wenn man zeitlich begrenzt ist oder keine langen Museumsbesuche mag, kommt man durchaus in zwei Stunden durch. Wichtig ist, morgens zu kommen, bevor die Schulklassen da sind.
Ich hatte ein Kombiticket, das die Museen am Markusplatz einschloss, deshalb habe ich die Besichtigung auf zwei Tage aufgeteilt. Am ersten Tag war ich etwa zwei Stunden im Palast, habe die Hauptsäle angeschaut und war dann etwas müde vom Gedränge. Am zweiten Tag bin ich früh morgens wiedergekommen, um in Ruhe die Waffenkammer und die Räume der Verwaltungsorgane anzusehen.
Diese Aufteilung war praktisch, weil sich nicht alle Informationen im Kopf vermischt haben. Die Waffenkammer allein ist eine Stunde wert, dort gibt es einzigartige Exponate aus der Zeit der Seekriege Venedigs. Insgesamt habe ich für beide Besuche etwa fünf Stunden gebraucht, allerdings mit Kaffeepausen zwischendurch.
Ich habe mich für eine organisierte Führung auf Englisch angemeldet, die zweieinhalb Stunden gedauert hat. Der Guide hat die Gruppe durch alle wichtigen Orte geführt und viel über das politische System der Republik Venedig erzählt. Das war hilfreich, weil ich alleine an vielen Details einfach vorbeigelaufen wäre.
Nach der Führung bin ich noch eine Stunde geblieben, um das zu fotografieren, was mir gefallen hat. Während der Tour zu fotografieren ist unpraktisch, weil die Gruppe ja weitergeht. Insgesamt waren es also gut vier Stunden, wenn man das Warten auf den Beginn der Führung mit einrechnet.
Ich bin um halb neun gekommen, direkt zur Öffnung, und habe in gut einer Stunde die Hauptsäle durchlaufen. Es waren wenig Leute da, deshalb konnte ich die Gemälde in Ruhe betrachten ohne Gedränge. Die Sala dello Scrutinio hat mich mit ihrer Größe überrascht, dort hängen Porträts aller Dogen.
In den Gefängnissen war ich etwa zwanzig Minuten, nicht mehr. Insgesamt reichen anderthalb Stunden völlig aus, wenn man nicht ins Detail geht und nur das Wichtigste sehen will. Aber das ist dann ein schneller Rundgang für Leute, die nicht lange vor jedem Exponat stehen bleiben wollen.
Ich habe mir den Audioguide genommen und fast alle Aufnahmen über die Hauptsäle angehört. Das hat etwa drei Stunden vierzig Minuten gedauert, weil die Aufnahmen detailliert sind und ich zwischendurch angehalten habe, um mir das anzuschauen, worüber gerade berichtet wurde. In der Sala del Maggior Consiglio gibt es separate Aufnahmen zu jedem großen Deckengemälde.
Auch für die Waffenkammer gibt es eine eigene Route im Audioguide, dort war ich etwa vierzig Minuten. Ohne Audioguide wäre ich vermutlich in zwei Stunden fertig gewesen, aber mit ihm war es viel interessanter. Jetzt verstehe ich, wie die venezianische Republik funktioniert hat und warum der Palast genau so gebaut wurde.
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