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Ich habe mir im April dieses Jahres das Ticket direkt vor Ort am Eingang geholt. Das Standardticket hat 30 Euro gekostet, aber es gibt dort noch verschiedene andere Varianten. Wenn man so ein Museumsabo für mehrere Standorte am Markusplatz nimmt, kommt man pro Objekt etwas günstiger weg.
Die Schlange war anderthalb Stunden lang, obwohl ich so gegen neun Uhr morgens da war. Deshalb würde ich empfehlen, online zu kaufen, weil man dann durch einen separaten Eingang kommt. Die verlangen zwar ein paar Euro extra für die Reservierung, aber man spart sich eine Menge Zeit. Es gibt auch Kombitickets mit Führungen, die sind teurer, aber der Guide erzählt einem solche Details über die Geschichte des Palastes, die man alleine nie mitbekommen würde.
Kinder bis sechs Jahren kommen kostenlos rein, und die Studentenermäßigung gilt nur mit internationalem Studentenausweis. Ich hab gesehen, wie ein paar Leute es mit einem ukrainischen Studentenausweis versucht haben, aber das hat nicht geklappt.
Lohnt es sich überhaupt, den Dogenpalast von innen zu besichtigen, oder kann man sich auf den Markusplatz beschränken? Die Tickets sind nicht billig, wir haben wenig Zeit in Venedig, deshalb überlege ich – ist das wirklich ein Must-see oder kann man es auslassen?
Frank
Im Herbst habe ich mir das Ticket über die offizielle Website der venezianischen Museen für 32 Euro geholt. Da war nicht nur der Dogenpalast drin, sondern noch drei weitere Museen am Platz. Ehrlich gesagt bin ich in die anderen zwei gar nicht mehr gekommen, weil der Palast allein schon vier Stunden meiner Zeit gefressen hat.
Am Eingang haben sie einen Audioguide für zusätzliche acht Euro angeboten, den habe ich genommen. Der ist das Geld wert, besonders in den Sälen mit den Tintoretto-Gemälden. Ohne Erklärungen guckt man einfach nur an die Decke und versteht nicht, was da eigentlich abgeht. Mir ist auch aufgefallen, dass ältere Leute zu einem reduzierten Preis reingekommen sind, so um die fünf Euro günstiger, aber man muss das Alter mit Dokumenten nachweisen.
Ich habe mir den Venezia Unica City Pass für drei Tage geholt, da ist der Palast schon im Preis mit drin. Die Karte hat etwa 90 Euro gekostet, aber dafür waren auch noch öffentliche Verkehrsmittel und ein paar Kirchen dabei. Für mich hat sich das mehr gelohnt, weil ich sowieso vorhatte, die ganze Innenstadt abzuklappern.
Im Palast haben sie den QR-Code vom Handy gescannt, Schlange gab’s überhaupt keine. Bin durch einen Sondereingang für Leute mit Karten oder Online-Tickets rein. Einziger Haken: Man muss die Karte vorher auf der Website aktivieren, weil sie einen nur mit der Papierbestätigung nicht reinlassen.
Ich bin nicht so der Typ für selbstständige Museumsbesuche, deshalb habe ich mir eine Gruppentour auf GetYourGuide gebucht. Hat 65 Euro pro Person gekostet, aber da waren das Ticket, ein englischsprachiger Guide und der Zugang ohne Schlange mit drin. Wir sind durch einen Diensteingang rein und an allen vorbei, die in der Sonne gestanden haben.
Der Guide hat uns die Seufzerbrücke von innen gezeigt und die Geschichte vom Casanova-Gefängnis erzählt, wie er abgehauen ist. Ohne solche Geschichten wirkt der Palast einfach wie eine Ansammlung leerer Räume. Die Tour hat zwei Stunden gedauert, das reicht völlig aus, um das Wichtigste zu sehen, ohne dass man müde wird.
Meine Freundin wohnt in Venedig, sie hat mir gezeigt, dass Einheimische mit Wohnsitzbescheinigung gar nichts zahlen. Das gilt aber nur für die, die in der Kommune gemeldet sind. Touristen müssen natürlich den vollen Preis zahlen.
Ich habe mein Ticket für 30 Euro an der Kasse gekauft, obwohl ich wusste, dass es online nicht günstiger wird. Bin um acht Uhr morgens hingegangen, gerade als aufgemacht wurde, deshalb war ich in zwanzig Minuten durch. Nach zehn Uhr hatte sich dann schon eine riesige Schlange bis runter zur Uferpromenade gebildet.
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