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Ich habe gelernt, bei Gondeln zu sparen, nachdem ich dreimal in Venedig war. Beim ersten Mal habe ich doppelt so viel bezahlt, weil ich auf den Preis am Markusplatz eingegangen bin. Dort verlangen die Gondolieri 120-150 Euro für vierzig Minuten, obwohl der offizielle Tarif nach sechs Uhr abends 100 Euro beträgt und tagsüber 80.
Am günstigsten wird es, wenn man sich mit anderen Touristen zusammentut. Letztes Mal habe ich mich an der Rialtobrücke mit einem Paar aus Spanien angefreundet, wir haben gemeinsam eine Gondel gemietet und 27 Euro pro Person bezahlt. Suche Mitreisende in Foren oder frag einfach andere Touristen vor Ort.
Eine weitere Möglichkeit ist das Traghetto, das sind Gondel-Fähren über den Canal Grande. Kosten zwei Euro, im Stehen setzt du in fünf Minuten über den Kanal. Natürlich ist das keine romantische Fahrt, aber dafür erlebst du die Gondel selbst quasi umsonst. Sie fahren nur tagsüber, nach dem Mittag schließen einige Fähren schon.
Könnte ebenfalls nützlich sein:
Empfohlen – Entdecken Sie alle verfügbaren Gondelfahrten in Venedig mit der Möglichkeit zur Vorabreservierung: morgens (bis 12:00 Uhr) ab 36 Euro; nachmittags (nach 12:00 Uhr) ab 36 Euro; abends (nach 17:00 Uhr).
Es lohnt sich auch, die ausführlichen Artikel auf unserer Website zu lesen: Gondelfahrt Venedig: Lohnt es sich? (alles über Preise, die beliebtesten Routen und praktische Tipps für Touristen); Mestre, Venedig: Lohnt es sich? (ein ausführlicher Reiseführer durch den Stadtteil Venedigs mit Parks, Kirchen, Restaurants und praktischen Tipps für Touristen).
Wie kann man bei einer Gondelfahrt in Venedig sparen? Gibt es irgendwelche Tricks — zum Beispiel bestimmte Tageszeiten, zu denen es günstiger ist, oder Orte, wo die Preise niedriger sind? Teilen Sie Ihre Erfahrungen, wenn Sie sich damit auskennen.
Martina
Die Uhrzeit macht einen Unterschied. Ich bin extra um halb acht morgens zum Anleger gekommen, als noch wenige Touristen da waren. Der Gondoliere hat 70 Euro statt der standardmäßigen 80 akzeptiert, weil er seinen Arbeitstag beginnen wollte. Dazu kommt, dass Venedig am Morgen ganz anders ist, die Kanäle sind leer, das Licht ist weich.
Abends nach acht kann man auch verhandeln, besonders wenn das Wetter nicht das beste ist. Einmal im September, als Wolken aufzogen, habe ich den Preis auf 85 Euro für eine Abendfahrt gedrückt. Die Gondolieri verstehen, dass es besser ist, weniger zu verdienen, als eine Stunde ohne Kunden dazustehen.
Vergiss die Gegenden bei den Hauptsehenswürdigkeiten. Ich habe im April fünf Anlegestellen abgeklappert und festgestellt, dass die Gondolieri umso flexibler beim Preis sind, je weiter man von San Marco entfernt ist. Bei Santa Maria Formosa haben sie mir 75 Euro für eine vierzigminütige Route angeboten, obwohl es offiziell 80 sein sollten.
Im Viertel Cannaregio ist es überhaupt ruhiger, weniger Touristen. Dort habe ich gesehen, wie einheimische Venezianer verhandelt und sich auf kürzere Routen für weniger Geld geeinigt haben. Versuch mal, eine zwanzigminütige Fahrt statt der Standardtour zu verlangen, manchmal gehen sie auf 50 Euro runter.
Unser Hotel hat eine gemeinsame Gondel für sechs Gäste organisiert. Es waren 18 Euro pro Person für eine halbstündige Fahrt. Die Rezeptionistin sagte, sie haben eine Vereinbarung mit einem bewährten Gondoliere, der einen Festpreis für große Gruppen nimmt. Das ist viel günstiger als selbst zu suchen.
Manche Hostels bieten das auch an, besonders im Sommer, wenn viele junge Leute unterwegs sind. Frag an der Rezeption, ob sie für die nächsten Tage eine Gruppe zusammenstellen. Einziger Nachteil – man muss sich nach dem gemeinsamen Zeitplan richten und kann seine Route nicht selbst wählen. Dafür ist die Ersparnis spürbar.
Beim ersten Mal habe ich mich geschämt zu verhandeln und den vollen Preis bezahlt. Ein Jahr später kam ich wieder und verstand, dass die Gondolieri das erwarten. Wichtig ist – sei höflich, aber beharrlich. Ich habe einfach gesagt, dass ich nur 70 Euro in bar dabei habe, und nach kurzer Pause nickte der Gondoliere.
Bargeld verschafft einen Vorteil. Wenn du mit Karte zahlst, macht niemand einen Rabatt. Aber wenn du die Scheine rausholst und zeigst, dass du nicht mehr hast, entsteht Verhandlungsspielraum. Es funktioniert auch, wenn man abends vor Schließung der Anlegestelle kommt, so gegen neun. Dann steigen die Chancen auf einen Rabatt.
Ich habe eine Serenade auf der Gondel über ein Reisebüro für 35 Euro genommen. Ja, da waren zwanzig Leute auf mehreren Gondeln, die Musiker sind separat gefahren, aber die Atmosphäre war trotzdem zauberhaft. Für das erste Mal völlig ausreichend, um venezianisches Flair ohne große Ausgaben zu erleben.
Es gibt auch die Wasserbusse Vaporetto für ein paar Euro. Klar, das ist keine Gondel, aber die Linie Nummer eins fährt den ganzen Canal Grande entlang, du siehst Paläste, Brücken, das Leben der Stadt. Ich bin so zuerst rumgefahren und habe dann erst entschieden, ob ich die teure Privatfahrt brauche.
Siehe auch weitere Antworten auf Fragen zu diesem Thema:
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