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Traghetto – das ist eine Gondel zum Übersetzen über den Canal Grande. Man steht drin zusammen mit anderen Fahrgästen, die Überfahrt dauert etwa zwei Minuten. Kostet nur zwei Euro, wenn ich mich nicht irre. Ich habe es mehrmals in der Nähe des Rialto-Marktes genutzt, wenn ich keine Lust hatte, bis zur Brücke zu laufen.
Vaporetto – das ist schon ein richtiger Wasserbus mit Motor, zwei Decks und Sitzplätzen. Fährt nach Fahrplan durch die ganze Lagune, hält an verschiedenen Stationen. Die Fahrt ist teurer, aber man kann damit zu den Inseln wie Murano oder Lido fahren. Ich hatte mir ein Tagesticket für zwölf Euro geholt und bin dann so viel gefahren, wie ich wollte.
Das Traghetto wird von zwei Gondolieri mit Rudern gesteuert, das Vaporetto ist ein modernes Schiff mit Kapitän. Ersteres für schnelles Kanalüberqueren, letzteres für richtige Fahrten durch die Stadt und darüber hinaus.
Könnte ebenfalls nützlich sein:
Offizielle Tickets: Ticket für Vaporetto und Landbus in Venedig ab 10 Euro
Die Reise vom Flughafen kann bereits Teil des Urlaubsprogramms werden, indem Sie einen privaten Wassertaxi-Transfer nach Venedig ab 215 Euro (bis zu 6 Personen) buchen. Empfohlen alle verfügbaren Wassertaxi-Transferoptionen vom Flughafen ansehen ab 18 Euro.
Lesenswert sind auch die ausführlichen Artikel auf unserer Website: Vaporetto in Venedig (Tickets, Preise, wo man Tickets kauft, Routen und Fahrpläne, Wasserausflüge, Tipps für Touristen); Wie kommt man vom Flughafen Marco Polo nach Venedig (alle Transportmittel, Preise, Routen, praktische Tipps); Die Insel Burano in Venedig: Lohnt es sich? (warum es sich lohnt, dorthin zu fahren, wofür dieser Ort bekannt ist, wie man dorthin kommt, wie man die Zeit verbringt, verfügbare Ausflüge, was man dort sehen kann)
Können Sie mir bitte erklären, was der Unterschied zwischen einem Traghetto und einem Vaporetto ist? Ich habe beide Begriffe im Venedig-Reiseführer gesehen, verstehe aber nicht — sind das unterschiedliche Verkehrsmittel oder einfach verschiedene Bezeichnungen für dasselbe?
Michael
Das Vaporetto habe ich wie normalen Nahverkehr wahrgenommen, nur eben auf dem Wasser. Man geht zur Anlegestelle, entwertet das Ticket, setzt sich hin und wartet auf seine Haltestelle. Die Linien sind nummeriert, es gibt schnelle und langsame. Wir haben irgendwo bei Arsenale gewohnt und sind jeden Tag zum Markusplatz gefahren.
Das Traghetto habe ich anfangs gar nicht bemerkt. Erst am dritten Tag gesehen, als uns die Reiseführerin eine kleine Anlegestelle zwischen den Häusern gezeigt hat. Dort stand eine Gondel ohne Verzierungen, die Leute sind nacheinander eingestiegen und auf die andere Kanalseite übergesetzt. Einheimische nutzen das ständig, weil es zu wenig Brücken gibt. Touristen seltener, weil sie von dieser Möglichkeit nichts wissen. Ich hab’s einmal ausprobiert und fühlte mich wie eine echte Venezianerin.
Als ich mein Budget für Venedig geplant habe, schaute ich mir die Fahrpreise an. Fürs Vaporetto gibt es Einzeltickets für neun Euro und was oder Tageskarten, für zwei Tage, eine Woche. Ich nahm mir ein Dreitagesticket für vierzig Euro, weil ich alle Inseln drumherum abfahren wollte. Sind nach Burano gefahren, zu den Stränden, mehrmals zum Bahnhof.
Das Traghetto kostet symbolische zwei Euro pro Überfahrt. Man zahlt bar direkt beim Gondoliere vor Ort. Tickets kontrolliert keiner. Funktioniert nur tagsüber, so bis etwa sechs Uhr abends, je nach Stelle. Praktisch, wenn man schnell den Canal Grande überqueren muss und keine Brücke suchen will. Aber die Route ist nur eine – einfach von einem Ufer zum anderen.
Wenn ich nochmal hinfahren würde, würde ich wieder ein Kombiticket fürs Vaporetto nehmen und das Traghetto für kurze Überquerungen nutzen. Spart Zeit und Geld.
Das Vaporetto hat einen Motor, ein überdachtes Deck, Sitzplätze innen und außen. Sieht aus wie eine kleine Fähre. Fährt nach festem Fahrplan, hält an vielen Stationen in der Lagune. Ich bin vom Flughafen Marco Polo mit so einem Wasserbus direkt zum Hotel gefahren. Sind etwa eine Stunde gefahren, sehr bequem mit Koffern.
Das Traghetto sieht aus wie eine normale Gondel, nur ohne Schmuck und Kissen. Zwei Ruderer stehen an den Enden und rudern synchron. Die Fahrgäste stehen auch, obwohl Touristen manchmal erlaubt wird, sich hinzusetzen. Setzt nur über den Kanal über, ohne Zwischenstopps.
Einmal sah ich, wie ein Einheimischer mit einer großen Einkaufstüte ganz entspannt im Traghetto stand und balancierte. Für die ist das Alltag, für mich war’s beim ersten Mal etwas gruselig.
Das Vaporetto verkehrt durch ganz Venedig und zu den umliegenden Inseln. Es gibt die Linie Nummer eins, die langsam an allen Palästen am Canal Grande vorbeifährt. Nummer zwei ist schneller, lässt einige Haltestellen aus. Dann gibt’s noch Routen nach Murano, Burano, Torcello, zum Lido. Ich hab in zwei Tagen mit dem Unlimited-Ticket fast alles geschafft.
Das Traghetto hat nur sieben oder acht Stellen in ganz Venedig. Jede funktioniert wie eine Fähre von Punkt A zu Punkt B über den Canal Grande. Keine Zwischenstopps unterwegs, keine Umwege. Einfach Kanalüberquerung in zwei Minuten.
Als ich auf der Karte nach der nächsten Brücke suchte, stellte sich raus, dass es schneller war, zum Traghetto zu laufen und für zwei Euro überzusetzen. Hab ich bei Ca‘ Rezzonico gemacht und mir etwa fünfzehn Minuten Fußweg gespart.
Siehe auch weitere Antworten auf Fragen zu diesem Thema:
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