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Ich habe letztes Jahr drei Nächte auf Stromboli verbracht und kann sagen, dass das eine der ungewöhnlichsten Übernachtungsmöglichkeiten war, die ich je ausprobiert habe. Auf der Insel gibt es mehrere kleine Hotels und Pensionen, hauptsächlich in dem Dorf, wo die Fähren anlegen. Man sollte frühzeitig buchen, besonders wenn man im Sommer fährt, denn es gibt nicht viele Zimmer.
Ich war in einem familiengeführten Hotel in der Nähe des schwarzen Sandstrands untergebracht. Die Fenster gingen direkt zum Vulkan raus, und nachts konnte man sehen, wie rote Gesteinsbrocken aus dem Krater flogen. Die Besitzer haben mich vorgewarnt, dass der Strom manchmal ausfällt, deshalb hatten sie immer Kerzen bereit. Was mich auch überrascht hat: Fast alle Lokale schließen ziemlich früh. Nach neun Uhr abends scheint die Insel wie einzuschlafen, es bleibt nur das Rauschen der Wellen und das ferne Grollen des Vulkans.
Wenn man zum Sonnenuntergang auf den Krater steigen möchte, ist eine Übernachtung auf der Insel einfach notwendig. Die letzte Fähre fährt viel zu früh ab, ein Tagesausflug reicht da nicht. Ich habe einen Führer über ein lokales Büro gebucht, die haben mir auch das Hotel empfohlen. Die Atmosphäre auf der Insel ist besonders, wie abgeschnitten von der normalen Welt.
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Kann man auf Stromboli übernachten? Gibt es dort Hotels oder zumindest Pensionen? Wir möchten über Nacht bleiben, um die Eruptionen im Dunkeln zu sehen, wissen aber nicht, wie realistisch das zu organisieren ist.
Peter
Als ich meine Reise nach Stromboli geplant habe, wollte ich anfangs am selben Tag zurückfahren, aber dann habe ich mich entschieden zu bleiben. Das war definitiv die richtige Entscheidung. Nachts sieht der Vulkan völlig anders aus als tagsüber. Ich habe in einer kleinen Pension gewohnt, wo die Wirtin das Frühstück mit lokalen Produkten zubereitet hat. Das Zimmer war einfach, aber sauber, mit Ventilator statt Klimaanlage.
Abends saß ich einfach auf der Terrasse und schaute zu, wie über dem Krater rote Reflexe aufleuchteten. Die anderen Touristen waren schon zurück nach Sizilien gefahren, und ich hatte den ganzen Abend für mich. Morgens bin ich vom Kaffeegeruch aufgewacht und habe gesehen, wie die Fischer vom Meer zurückkamen. So eine Ruhe hatte ich lange nicht gespürt.
Ich war im Juni auf Stromboli und habe dort zwei Nächte übernachtet. Das Erste, was man wissen muss: Die Infrastruktur ist minimal. Es gibt keinen Geldautomaten, daher sollte man besser vorher Bargeld mitnehmen. Das Internet funktioniert schlecht, manchmal fällt es ganz aus. Ich habe einen Monat vorher über die Hotelwebsite gebucht, die Bestätigung kam erst nach der zweiten Mail.
Das Zimmer war einfach, aber das hat mich nicht gestört. Die Hauptsache war, dass ich nachts rausgehen und die Eruptionen ohne die Touristenmassen sehen konnte, die nur für ein paar Stunden kommen. Am Morgen bin ich durchs Dorf spaziert, als es noch nicht heiß war. Die Einheimischen haben frisches Obst direkt vor ihren Häusern verkauft. Die Atmosphäre ist sehr entspannt, keiner hat es eilig. Für mich war das der ideale Weg, die Insel kennenzulernen, und nicht einfach nur daran vorbeizuhetzen.
Letzten Sommer habe ich versucht, eine Woche vor der Reise ein Hotel auf Stromboli zu finden. Es gab kaum noch freie Zimmer, ich musste nehmen, was übrig war. Das Zimmer war winzig, ohne Meerblick, aber immerhin hatte ich ein Dach über dem Kopf. Der Vermieter erklärte mir, dass im Sommer alle Zimmer schon im Frühling ausgebucht werden.
Ich habe gesehen, wie andere Touristen mit der Abendfähre ankamen und vor Ort nach einer Übernachtung fragten. Die mussten lange suchen oder sind gleich wieder zurückgefahren. Deshalb rate ich, rechtzeitig zu buchen, wenn man bleiben möchte. Die Insel ist klein, es gibt nicht viele Hotels, aber jede Menge Leute, die bei einem aktiven Vulkan übernachten wollen.
Ich kam abends auf der Insel an und spürte sofort, wie ruhig es hier nach dem lauten Sizilien war. Mein Hotel stand etwas abseits vom Zentrum, ein schmaler Pfad zwischen Steinmauern führte dorthin. Die Besitzer empfingen mich wie Familie, zeigten mir das Zimmer und luden mich zum Abendessen ein. Das Essen war einfach, aber lecker: Fisch, Gemüse, Wein.
Nachts konnte ich vor Aufregung nicht schlafen und ging auf den Balkon. Der Himmel war voller Sterne, und über dem Vulkan leuchtete immer wieder rotes Licht auf. Ich stand da und schaute zu, bis ich durchgefroren war. Am Morgen bin ich zum Hafen spaziert, habe frische Focaccia gekauft und saß am Ufer, dem Meer lauschend. Ein Tagesausflug gibt einem das nicht. Hier muss man bleiben, um den Rhythmus der Insel zu spüren, und nicht nur den Vulkan zu fotografieren und weiterzufahren.
Ich habe vier Tage auf Stromboli verbracht und es keine Sekunde bereut. Ich war in einem kleinen Hotel untergebracht, wo außer mir nur noch drei andere Gäste waren. Der Vermieter erzählte Geschichten über Eruptionen und zeigte alte Fotos. Jeden Morgen ging ich zum Strand schwimmen, dann frühstückte ich auf der Terrasse mit Meerblick. Nach dem Mittagessen, wenn es zu heiß wurde, lag ich im Zimmer mit offenen Fenstern und hörte den Zikaden zu.
Abends bin ich etwas höher ins Dorf gestiegen, von wo man den Vulkan gut sehen kann. Die Einheimischen erkannten mich schon, grüßten mich, luden mich auf einen Kaffee ein. So ein Lebenstempo habe ich nirgendwo sonst gespürt. Die Insel scheint die Zeit angehalten zu haben, und das war wirklich nötig nach dem üblichen Trubel.
Siehe auch weitere Antworten auf Fragen zu diesem Thema:
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