Benötigt man auf Stromboli ein Auto?

Der Artikel wurde aktualisiert:

Auf Stromboli ist ein Auto nur eine Last

Beste Antwort:

Ich habe letzten Sommer eine Woche auf der Insel verbracht und nicht ein einziges Mal bereut, kein Auto mitgenommen zu haben. Die Insel ist winzig, der Hauptort Stromboli erstreckt sich über ein paar Straßen entlang der Küste, und zur zweiten Siedlung San Vincenzo kann man in zwanzig Minuten zu Fuß laufen. Die Straßen dort sind schmal und verwandeln sich oft in Pfade zwischen den Häusern.

Die Einheimischen bewegen sich auf Mopeds oder kleinen Elektrofahrzeugen fort, um Sachen vom Hafen zu transportieren. Touristen gehen zu Fuß oder nehmen Golf-Cart-Taxis, wenn sie zu einem Hotel weiter oben am Hang müssen. Parkplätze gibt es praktisch keine, Tankstellen auch nicht.

Die einzige Straße führt zum Strand Ficogrande, der Rest der Insel besteht aus dem Vulkan und einem Naturschutzgebiet, wo man sowieso nicht hinfahren darf. Das Geld gibt man besser für eine Exkursion zum Krater aus oder für eine Bootsfahrt rund um die Insel.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-28

Könnte ebenfalls nützlich sein:

Wir empfehlen, sich mit allen verfügbaren Touren rund um Stromboli vertraut zu machen: Ausflüge von Tropea ab 44 Euro; Ausflüge von Milazzo ab 72 Euro; Ausflüge von Lipari ab 35 Euro.

Besonders empfehlen wir die Bootstour von Milazzo nach Panarea und zum abendlichen Stromboli ab 94 Euro.

Lesenswert sind auch die ausführlichen Artikel auf unserer Website: Vulkan Stromboli und Insel: Lohnt es sich? (Alles über den Besuch des ständig ausbrechenden Feuerbergs inklusive Bootstouren von Milazzo, San Vincenzo, Ginostra Dorf und praktische Reisetipps); Liparische Inseln: Lohnt es sich? (Kompletter Reiseführer zu allen Inseln, Vulkanen, Anreise und Sehenswürdigkeiten mit praktischen Reisetipps).

Frage:

Benötigt man auf Stromboli ein Auto?

Braucht man auf Stromboli ein Auto? Wir planen, auf Sizilien einen Mietwagen zu nehmen, verstehen aber nicht — sollten wir ihn mit auf die Fähre nehmen oder kann man auf der Insel zu Fuß zurechtkommen? Gibt es dort überhaupt richtige Straßen?

Helmut

Zu Fuß kommt man überall in einer halben Stunde hin

Ich hatte anfangs auch überlegt, etwas auf Rädern zu nehmen, weil ich Mobilität gewohnt bin. Aber schon auf der Fähre traf ich ein deutsches Paar, das meinte, das sei rausgeworfenes Geld. Sie hatten recht. Vom Hafen zum entferntesten Strand Piscità bin ich in gemütlichem Tempo in vierzig Minuten gelaufen, wobei ich alle fünf Minuten stehen geblieben bin, um die Landschaft zu fotografieren.

Die Siedlung zieht sich entlang einer Küstenstraße, von der schmale Gassen nach oben führen. Dort gibt es Treppen, Kopfsteinpflaster, manchmal nur festgestampfte Erde. Da kommt ein Auto gar nicht durch. Ich habe in der ganzen Woche ein einziges Auto gesehen, das war ein Taxi für ältere Touristen mit großen Koffern.

Überhaupt ist die Atmosphäre auf Stromboli eine andere als auf dem Festland. Hier hat es niemand eilig, der Rhythmus ist langsam. Man läuft barfuß zum Meer, dann geht man in ein Lädchen Wasser kaufen, setzt sich in den Schatten. Ein Auto ist hier genauso fehl am Platz wie ein Anzug am Strand.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-25

Es gibt praktisch keine Straßen für Fahrzeuge

Die Insel ist so klein, dass Google Maps sie komplett auf einem Bildschirm zeigt. Als ich im Juni dort ankam, war ich überrascht, wie kompakt alles ist. Asphaltierte Straßen gibt es nur an der Küste, sie verbinden ein paar Ortsteile miteinander. Weiter ins Inselinnere führen nur Wanderwege zum Vulkan, wohin man sowieso erst nach sechs Uhr abends und nur mit Führer darf.

Fahrzeuge gibt es dort schon, aber das sind entweder winzige Elektromobile der Hotels für den Gepäcktransport oder ein paar Golf-Cart-Taxis. Normale Autos habe ich in all den Tagen vielleicht fünf gezählt, alle von Einheimischen. Vermietungen für Touristen habe ich gar nicht gesehen. Selbst Fahrräder sind dort nicht besonders beliebt wegen der Steigungen und der Hitze.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-19

Nimm lieber bequeme Schuhe mit

Als ich die Reise plante, hatte ich auch über eine Automiete nachgedacht, weil ich es von Sizilien gewohnt bin, alles abzufahren. Aber auf Stromboli macht das einfach keinen Sinn. Die Insel durchquert man in einer Stunde in eine Richtung, und das auch nur, wenn man gemütlich mit Pausen unterwegs ist.

Ich hatte eine Unterkunft in San Vincenzo gemietet, etwas oberhalb vom Haupthafen. Der Vermieter holte mich mit einem Golfcart ab, nahm den Koffer mit, und ich bin selbst in fünfzehn Minuten zu Fuß hochgestiegen. Jeden Morgen bin ich zum Meer runter, dann zum Laden oder ins Café. Abends bin ich zum Osservatorio hochgestiegen, von wo man die Eruptionen sehen kann. Alle Wege sind zu Fuß, die Pfade sind gut ausgetreten.

Das Einzige, was man wirklich braucht, sind feste Turnschuhe oder Trekking-Sandalen. Ich habe Touristen in Flipflops gesehen, die sich dann nach dem Aufstieg über Blasen beschwerten. Ein Auto hätte da nur gestört.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-11

Einheimische auf Mopeds, Touristen zu Fuß

Mir ist aufgefallen, dass sich die Inselbewohner hauptsächlich auf Rollern fortbewegen, aber da leben maximal ein paar hundert Leute. Die kennen jeden Stein, die müssen Lebensmittel transportieren, Gasflaschen, Baumaterialien. Für einen Touristen ist die Situation ganz anders.

Ich kam für drei Tage und blieb in der Nähe von Ficogrande. Zum Strand war ich in drei Minuten, ins Zentrum mit den Restaurants in zehn. An einem Tag bin ich mit dem Boot gefahren, um die Sciara del Fuoco vom Meer aus anzusehen, das ist der Lavahang, über den die glühende Masse fließt. Am zweiten Tag bin ich mit einer Gruppe auf den Vulkan gestiegen. Am dritten Tag bin ich einfach am Ufer entlanggelaufen, habe gebadet und eine Granita in der Bar getrunken.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-08
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