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Vom Mailänder Zentrum bis Como sind es ungefähr fünfzig Kilometer. Ich bin mit dem Zug vom Bahnhof Milano Centrale gefahren, die Fahrt hat etwas über eine Stunde gedauert. Die Züge fahren alle dreißig Minuten, das Ticket kostete etwa neun Euro für die einfache Fahrt.
Wenn man mit dem Auto über die Autobahn A9 fährt, ist man bei normalem Verkehr in vierzig Minuten da. Ich bin allerdings morgens zur Rushhour losgefahren, als alle zur Arbeit unterwegs waren – da habe ich fast eine Stunde und zwanzig Minuten gebraucht. Das Parken am See ist gebührenpflichtig, ich habe für den ganzen Tag etwa fünfzehn Euro bezahlt.
Zu anderen Orten am Seeufer, zum Beispiel nach Bellagio oder Varenna, muss man noch zusätzliche Zeit für die Fähre oder die Strecke rund um den See einrechnen. Ich würde empfehlen, erst mal bis zur Stadt Como selbst zu fahren und von dort aus die Route am See zu planen.
Könnte ebenfalls nützlich sein:
Wir empfehlen, sich mit allen verfügbaren Touren am Comer See aus verschiedenen Städten am See vertraut zu machen: ab Como ab 50 Euro; ab Bellagio ab 32 Euro; ab Varenna ab 40 Euro; ab Tremezzo ab 40 Euro; ab Lecco ab 89 Euro; ab Argegno ab 58 Euro; ab Menaggio ab 86 Euro; ab Cernobbio ab 95 Euro; ab Colico ab 59 Euro.
Gesondert hervorzuheben sind Tagesausflüge an den Comer See ab Mailand ab 84 Euro.
Empfehlenswert sind auch die ausführlichen Artikel auf unserer Website: Comer See: Lohnt es sich? (was in den Städten am See zu sehen ist sowie historische Villen an seinen Ufern); Ausflug an den Comer See: Wie organisieren? (wie man die beste Option wählt, was es kostet und was man bei der Reise unbedingt sehen muss); Ausflüge von Mailand (Reiseführer zu den lombardischen Seen, historischen Städten, Venedig und alpinen Landschaften); Das Städtchen Bellagio am Comer See: Lohnt es sich? (wie man dorthin kommt, Ausflüge, interessante Orte und Sehenswürdigkeiten, Aktivurlaub, Hotels in der Stadt).
Wie weit ist es von Mailand zum Comer See? Wir kommen in Mailand an und überlegen, ob wir direkt zum See fahren sollten oder ob das zu weit ist. Wie lange dauert die Fahrt mit dem Auto oder dem Zug?
Hans
Ich habe bei verschiedenen Reisen drei Varianten ausprobiert. Das erste Mal habe ich am Flughafen Malpensa einen Wagen gemietet, von dort sind es etwa vierzig Kilometer bis Como, aber die Strecke führt über weniger befahrene Straßen. Das zweite Mal bin ich mit dem Bus vom Mailänder Zentrum gefahren, was sich als günstigste, aber auch längste Option herausstellte – wegen der Haltestellen in jedem Dorf. Die dritte Möglichkeit, die mir am besten gefallen hat, war der Regionalzug bis zur Station Como San Giovanni. Von dort sind es zu Fuß etwa fünfzehn Minuten gemütlich bis zur Uferpromenade. Insgesamt ist die Entfernung nicht groß, der See liegt sehr nah an der Stadt, daher geht auch ein Taxi nicht allzu sehr ins Geld, wenn man zu mehreren fährt.
Man muss bedenken, dass fünfzig Kilometer in der Lombardei sich schnell in zwei Stunden verwandeln können, wenn man die Staus nicht einkalkuliert. Ich bin an einem Samstagmorgen im Juni um acht Uhr in Mailand losgefahren, die Fahrt mit dem Auto dauerte etwas über eine Stunde. Als ich allerdings am Sonntagabend zurückfuhr, stand ich fast zweieinhalb Stunden im Stau.
Der Zug ist in dieser Hinsicht berechenbarer. Der Fahrplan ist verlässlich, Verspätungen gibt es kaum. Das Einzige, worauf man achten sollte: Es gibt schnelle und langsame Züge. Die schnellen brauchen fünfzig Minuten bis Como, die langsamen können mit allen Haltestellen eine Stunde zwanzig unterwegs sein.
Als ich an einem Mittwochvormittag gefahren bin, war der Zug fast leer. Das Ticket habe ich direkt am Bahnhof am Automaten gekauft und mit Karte bezahlt. Es waren etwa achteinhalb Euro für die normale Klasse. Ich saß am Fenster und habe die Landschaft beobachtet, die sich nach Mailand schnell in grüne Hügel verwandelt.
Die Station Como San Giovanni liegt etwas weiter vom See entfernt, als ich gedacht hatte. Ich musste etwa zwanzig Minuten laufen, hätte aber auch den Lokalbus für eineinhalb Euro nehmen können. Wenn man zum ersten Mal kommt, sollte man sich am besten auf diesen Bahnhof orientieren, denn er ist der größte und von dort aus kann man die weitere Route gut planen.
Ich habe in Mailand für drei Tage einen Wagen gemietet, um mehrere Seen abzufahren. Nach Como bin ich über die Autobahn A9 in Richtung Schweizer Grenze gefahren. Die Strecke ist mautpflichtig, ich habe etwa fünf Euro für die Durchfahrt bezahlt. Das Navi zeigte dreiundvierzig Kilometer von meinem Hotel im Viertel Centrale an.
Bei gutem Wetter und ohne Stau war ich in siebenunddreißig Minuten da. Benzin habe ich nicht viel verbraucht, aber das Parken in Como ist teuer. Ich habe einen Parkplatz direkt an der Uferpromenade gefunden für zwölf Euro den ganzen Tag, was sich als günstiger herausstellte als die stundenweise Abrechnung.
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