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Wenn es um die maximale Anzahl an Sonnenstunden geht, dann gewinnt der Juni mit großem Abstand. Ich war drei Jahre hintereinander in verschiedenen Monaten am Comer See und kann daher vergleichen. Im Juni scheint die Sonne etwa 9-10 Stunden täglich, während es im Mai oder September eher 7-8 Stunden sind.
Besonders auffällig ist das am Nordufer bei Varenna, wo die Berge bereits im Juli ab etwa 17 Uhr Schatten werfen, während im Juni die Sonne die Uferpromenade noch bis 20 Uhr beleuchtet. Die Lufttemperatur liegt bei angenehmen 25-28 Grad, das Wasser erwärmt sich auf 21-22 Grad – absolut komfortabel zum Baden. Der einzige Nachteil im Juni: Die Hotelpreise steigen im Vergleich zum Mai um etwa 30%, aber für dieses Wetter lohnt es sich.
Juli ist zwar auch sonnig, aber die Hitze wird schon etwas anstrengend, besonders wenn man durch die Ortschaften bummeln möchte. Außerdem verdoppelt sich die Anzahl der Touristen.
Könnte ebenfalls nützlich sein:
Wir empfehlen, sich mit allen verfügbaren Touren am Comer See aus verschiedenen Städten am See vertraut zu machen: ab Como ab 50 Euro; ab Bellagio ab 32 Euro; ab Varenna ab 40 Euro; ab Tremezzo ab 40 Euro; ab Lecco ab 89 Euro; ab Argegno ab 58 Euro; ab Menaggio ab 86 Euro; ab Cernobbio ab 95 Euro; ab Colico ab 59 Euro.
Gesondert hervorzuheben sind Tagesausflüge an den Comer See ab Mailand ab 84 Euro.
Empfehlenswert sind auch die ausführlichen Artikel auf unserer Website: Comer See: Lohnt es sich? (was in den Städten am See zu sehen ist sowie historische Villen an seinen Ufern); Ausflug an den Comer See: Wie organisieren? (wie man die beste Option wählt, was es kostet und was man bei der Reise unbedingt sehen muss); Ausflüge von Mailand (Reiseführer zu den lombardischen Seen, historischen Städten, Venedig und alpinen Landschaften); Das Städtchen Bellagio am Comer See: Lohnt es sich? (wie man dorthin kommt, Ausflüge, interessante Orte und Sehenswürdigkeiten, Aktivurlaub, Hotels in der Stadt).
Wann ist die beste Zeit, um an den Comer See zu fahren, damit es am meisten Sonne gibt? Ich verstehe, dass Sommer offensichtlich ist, aber gibt es vielleicht bestimmte Monate, in denen es weniger regnet und das Wetter stabil gut ist? Ich möchte nicht in die Regenzeit geraten.
Sabine
Letztes Mal bin ich genau im Juli an den Comer See gefahren, weil ich dachte, das sei die Hochsaison und das Wetter würde perfekt sein. Sonne gibt es tatsächlich reichlich, aber nachmittags zogen fast täglich Gewitter auf. Sie sind zwar kurz, etwa vierzig Minuten, dafür aber heftig. Einmal hat mich so ein Unwetter auf dem Schiffchen zwischen Bellagio und Menaggio erwischt, dass alle Passagiere in den Salon getrieben wurden.
Insgesamt scheint im Juli die Sonne etwa acht Stunden am Tag, aber durch die Bewölkung und Regenschauer fühlt es sich weniger an als im Juni. Dafür wird die Luft nach dem Gewitter frisch, die Schwüle lässt nach. Die Temperatur stieg auf 32 Grad, an den Uferpromenaden war es regelrecht brütend heiß, man musste sich in klimatisierte Cafés flüchten oder in die Berge gehen, wo es kühler ist.
Ich bin in der zweiten Maihälfte an den See gekommen und hatte auf richtigen Sommer gehofft. Es stellte sich heraus, dass die Sonne etwa sechs Stunden täglich scheint, den Rest der Zeit ist der Himmel bewölkt. Das Wasser im See war kalt, etwa siebzehn Grad, ich konnte nur einmal baden gehen, und selbst da bin ich schnell wieder raus.
Die Natur sieht herrlich aus, alles grün und blühend, wenig Touristen – aber eben genau wegen des Wetters. An mehreren Tagen regnete es sogar, ich musste Museen und Villen abklappern. Für Spaziergänge ist Mai geeignet, für einen Strandurlaub definitiv nicht. Besser bis Juni warten, wenn es deutlich mehr Sonne gibt und der See sich erwärmt hat.
September habe ich wegen der Arbeit gewählt, Urlaub gab es nur Anfang Herbst. Die ersten beiden Septemberwochen am Comer See sind noch sehr sonnig, wenn auch nicht so wie im Juni. Die Sonne scheint etwa sieben bis acht Stunden, was völlig ausreicht für Ausflüge und zum Baden. Das Wasser bleibt warm, ungefähr 20 Grad, die Luft um die 24-26 Grad.
Mir hat gefallen, dass deutlich weniger Menschen unterwegs sind als im Sommer. In Bellagio kann man entspannt im Restaurant sitzen ohne Schlange, in der Villa Carlotta muss man sich nicht durch Menschenmassen drängeln. Die Übernachtungspreise fallen direkt nach dem 10. September, ich habe für ein Zimmer mit Seeblick etwa 95 € pro Nacht gezahlt, während dasselbe im Juni 130 € kostete.
Nach dem 20. September wird das Wetter schon instabil, es kann kühl und bewölkt sein.
August erscheint als perfekter Monat, aber tatsächlich gibt es schon etwas weniger Sonne als im Juni oder Juli. Sie scheint etwa acht, an günstigen Tagen vielleicht neun Stunden. Ich hatte ein Boot für den ganzen Tag bei Como gemietet, und nach 19 Uhr verschwand die Sonne schon hinter den Bergen, während sie im Juni noch eine Stunde länger geschienen hätte.
Die Temperatur liegt bei 29-31 Grad, das Wasser ist auf 23-24 Grad erwärmt, sehr angenehm zum Baden. Das Problem im August ist, dass es die Hochzeit der italienischen Sommerferien ist, also regelrechter Ansturm am See. Hotels ausgebucht, an den Stränden eng, selbst einen Parkplatz zu finden ist schwierig. Wenn du Ruhe und maximale Sonne suchst, fahr besser im Juni.
April am Comer See ist eher was für Liebhaber düsterer Landschaften. Sonne gibt es etwa fünf Stunden am Tag, oft regnet es, der Wind ist kalt. Ich war damals beruflich dort, habe eine Woche in Como verbracht. Kein einziges Mal habe ich den See in voller Sonne gesehen, ständig Wolken oder Dunst.
Die Temperatur schwankte zwischen 12 und 18 Grad, das Wasser war eisig, ans Baden war überhaupt nicht zu denken. Der einzige Vorteil: Die Hotelpreise sind halb so hoch wie im Sommer, und Touristen gibt es kaum. Wenn du gezielt Sonne und Wärme willst, lass den April aus. Selbst Mai ist besser, auch wenn noch nicht ideal.
Siehe auch weitere Antworten auf Fragen zu diesem Thema:
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Gesondert hervorzuheben sind Tagesausflüge an den Comer See ab Mailand ab 84 Euro.
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