Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Altstadt von Como?

Der Artikel wurde aktualisiert:

Die Altstadt von Como – ein echtes Freilichtmuseum

Beste Antwort:

Ich habe im vergangenen Juni drei Tage in Como verbracht und die Innenstadt kreuz und quer erkundet. Das Erste, was beeindruckt, ist der Dom Duomo di Como. Man steht davor und muss einfach den Kopf in den Nacken legen, weil die Fassade mit so vielen Skulpturen geschmückt ist, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Innen ist es selbst bei Hitze angenehm kühl, und die Glasfenster tauchen alles in ein wunderbares Licht.

Vom Dom bin ich zur Basilika San Fedele gelaufen – sie ist kleiner, aber die Atmosphäre dort ist etwas Besonderes. Der Platz davor ist gemütlich, mit Cafés, wo man ohne Touristenmassen sitzen kann. Überrascht hat mich auch das Broletto – das alte Rathaus aus dem XIII. Jahrhundert, direkt neben dem Dom. Die Streifen aus weißem, grauem und rotem Marmor an der Fassade bilden ein interessantes Muster.

Wer Como von oben sehen möchte, sollte zum Castel Baradello hinaufsteigen. Ich habe es nicht geschafft, weil mir die Zeit fehlte, aber viele haben gesagt, die Aussicht sei unübertroffen. Stattdessen bin ich einfach durch die engen Gässchen zwischen der Via Vittorio Emanuele und der Uferpromenade geschlendert. Dort gibt es alte Palazzi, kleine Kirchen, Antiquitätenläden.

An der Uferpromenade bei der Piazza Cavour habe ich abends entspannt. Von dort sieht man den See, die Berge rundherum und eine Insel mitten im Wasser. Die Leute flanieren, essen Eis, füttern die Enten. Die Atmosphäre ist ruhig, obwohl es viele Touristen gibt.

Antwort hinzugefügt: 2026-07-18

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Gesondert hervorzuheben sind Tagesausflüge an den Comer See ab Mailand ab 84 Euro.

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Frage:

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Altstadt von Como?

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Altstadt von Como? Wir planen, einen halben Tag dort zu verbringen und möchten wissen, was man zu Fuß besichtigen kann. Kathedralen, Plätze, Museen — was sollte man in den Spaziergang einbeziehen?

Heike

Rundgang über Plätze und durch Kirchen

Mir ist die Piazza San Fedele in Erinnerung geblieben – dort habe ich den besten Kaffee der ganzen Reise getrunken. Der Platz ist nicht groß, von alten Häusern mit Arkaden umgeben, und in der Mitte steht die Basilika mit ihrer ungewöhnlichen Apsisform. Ich bin hineingegangen, dort ist es still und etwas düster, aber genau das schafft dieses Gefühl von Alter.

Der Duomo ist natürlich die Hauptsehenswürdigkeit. Ich war zweimal dort – tagsüber und abends, wenn die Beleuchtung angeschaltet wird. Die Fassade wirkt je nach Licht ganz unterschiedlich. Neben dem Dom steht das Broletto mit den charakteristischen Streifen an den Wänden. Dazwischen ist ein schmaler Durchgang, wo immer Gedränge herrscht.

Außerdem bin ich die Via Vittorio Emanuele entlanggegangen – die Haupteinkaufsstraße der Altstadt. Dort gibt es Geschäfte, Restaurants, aber auch historische Gebäude. Die Straße führt direkt zur Uferpromenade, wo man sich auf eine Bank setzen und auf den See schauen kann. Genau das habe ich gemacht, denn nach ein paar Stunden Laufen verlangten die Füße nach einer Pause.

Antwort hinzugefügt: 2026-07-22

Como für alle, die Details lieben

Ich bin nicht zufällig nach Como gekommen – mich interessiert Renaissance-Architektur. Der Dom Duomo hat mich mit seiner Verbindung von Gotik und Renaissance-Elementen beeindruckt. Die Fassade wurde erst 1770 fertiggestellt, deshalb sieht man dort mehrere Stile auf einmal. Die Statuen von Plinius dem Älteren und Plinius dem Jüngeren an der Fassade erinnern daran, dass beide in Como geboren wurden.

Mich hat auch der Torre del Comune interessiert – ein mittelalterlicher Turm von etwa fünfzig Metern Höhe. Er steht separat vom Broletto, aber sie gehörten zu einem Komplex. Ich bin nicht hinaufgestiegen, weil der Eingang geschlossen war, aber selbst von außen wirkt er beeindruckend.

Die Basilika Sant’Abbondio liegt etwas abseits vom Zentrum. Ich bin von der Uferpromenade aus in etwa zwanzig Minuten zu Fuß hingegangen. Das ist eine romanische Kirche aus dem XI. Jahrhundert mit zwei Glockentürmen. Innen hat sich ein Freskenzyklus aus dem XIV. Jahrhundert erhalten, auch wenn er restaurierungsbedürftig ist. Die Atmosphäre dort ist sehr ruhig, Touristen gibt es kaum.

Die Uferpromenade Lungo Lario ist ein schöner Ort für einen Abendspaziergang. Ich bin mehrmals dort entlanggegangen, habe die Jachten angeschaut und in der Ferne die Villa Olmo gesehen. Die Villa steht in einem Park, der Eintritt ist frei, aber ich bin nur in den Garten gegangen.

Antwort hinzugefügt: 2026-07-15

Unerwartete Ecken in der Altstadt

Ich bin eher zufällig nach Como gekommen, habe dort eine Nacht auf dem Weg in die Schweiz verbracht. Am Morgen bin ich losgezogen und habe sofort den Duomo gesehen. Der Dom ist wirklich imposant, aber mehr berührt hat mich die kleine Kirche San Giacomo, die nicht weit davon entfernt steht. Dort geht kaum jemand hinein, zu Unrecht – innen gibt es schöne Malereien und einen alten Altar.

Dann bin ich ohne Karte durch die Gässchen geschlendert, einfach dahin, wo mich meine Augen hinführten. So bin ich zur Porta Torre gekommen – ein mittelalterliches Tor, das von den Stadtbefestigungen übrig geblieben ist. Es ist hoch, massiv, mit zwei Türmen an den Seiten. Die Einheimischen gehen daran vorbei, ohne hinzuschauen, aber für mich war es ein echter Gruß aus der Vergangenheit.

Auf der Piazza Volta habe ich eine Pause gemacht, um Wasser zu trinken. Der Platz ist nach Alessandro Volta benannt, der in Como geboren wurde. Dort steht ein Denkmal für ihn, und in der Nähe gibt es ein kleines Museum, das ich aber nicht besuchen konnte. Dafür bin ich durch den Park der Villa Olmo spaziert – dort gibt es schattige Alleen, alte Bäume und Blick auf den See.

Antwort hinzugefügt: 2026-07-09

Meine Como-Route an einem Tag

Ich bin morgens von Mailand nach Como gefahren, der Zug braucht etwas mehr als eine Stunde. Am Bahnhof San Giovanni ausgestiegen und direkt ins Zentrum gelaufen. Erster Stopp – der Duomo. Der Dom steht auf einem kleinen Platz, rundherum ist immer viel los. Ich bin hineingegangen, habe alle Kapellen angeschaut, den Altar betrachtet. Der Eintritt ist kostenlos, aber man soll ohne Blitz fotografieren.

Vom Dom bin ich die Via Vittorio Emanuele bis zur Uferpromenade entlanggegangen. Unterwegs habe ich ein paar Geschäfte besucht, wo lokale Seidenwaren verkauft werden – Como ist berühmt für dieses Handwerk. Die Preise sind allerdings nichts für Sparfüchse.

An der Uferpromenade habe ich mir ein Panino für fünf Euro gekauft und mich auf eine Bank gesetzt. Von dort sieht man gut die Villa Olmo und die Berge rund um den See. Nach dem Mittagessen bin ich zur Standseilbahn gegangen, die nach Brunate hinauffährt – ein kleiner Ort auf dem Hügel. Das Ticket kostet sechs Euro hin und zurück. Oben eröffnet sich ein Panorama auf den ganzen See und die Alpen in der Ferne. Ich habe dort eine Stunde verbracht, bin dann wieder runtergefahren und zur Basilika Sant’Abbondio gelaufen.

Abends bin ich zur Piazza Cavour zurückgekehrt und habe in einem Restaurant mit Blick aufs Wasser gegessen. Risotto mit Barsch für zwölf Euro bestellt. Lecker, aber die Portion war nicht riesig.

Antwort hinzugefügt: 2026-07-03

Como mit den Augen einer Liebhaberin alter Gemäuer

Ich suche in Städten immer nach mehr als den üblichen Touristenzielen. In Como hat mir die Basilika San Fedele gefallen – dort sind romanische Elemente mit späteren Umbauten vermischt. Die Apsis der Kirche hat eine ungewöhnliche Form, und im Inneren hat sich eine alte Ikonostase erhalten.

Broletto und Torre del Comune bilden einen Komplex, der früher das Zentrum der Stadtverwaltung war. Ich stand dort eine Viertelstunde und betrachtete die Details der Fassade. Die Marmorstreifen, die Bögen, die kleinen Fenster – all das vermittelt den Eindruck, als sei die Zeit stehen geblieben.

Außerdem bin ich zur Porta Torre gelaufen. Das Tor steht am Rand der Altstadt, früher fuhr man von Norden her durch es nach Como hinein. Heute fahren einfach Autos hindurch, aber das Bauwerk selbst beeindruckt durch seine Massivität. Ich bin um das Tor herumgegangen, habe es von verschiedenen Seiten fotografiert.

Zum Abschluss bin ich die Uferpromenade entlang zur Villa Olmo spaziert. Die Villa ist neoklassizistisch, aus dem XVIII. Jahrhundert, mit einem großen Park. Der Eintritt in den Park ist frei, ich bin dort zwischen alten Bäumen und Blumenbeeten herumgelaufen. Die Villa selbst kann man nur während Ausstellungen besichtigen, aber mir hat der Park gereicht.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-29
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