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Ich war letzten Sommer auf La Maddalena und habe mehrere verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Der beliebteste Weg, den Archipel kennenzulernen, ist eine Bootstour. Dutzende Anbieter gibt es hier, normalerweise verbringt man einen ganzen Tag auf dem Wasser mit Stopps an den schönsten Buchten. Wir sind nach Spargi, Budelli und Santa Maria gefahren, überall konnte man im klarsten Wasser schwimmen, das ich je gesehen habe.
Eine andere Möglichkeit ist, ein kleines Motorboot ohne Kapitän zu mieten, wenn man den Bootsführerschein hat. Das habe ich nicht gemacht, weil ich mir mit meinen Fähigkeiten nicht so sicher bin, aber viele Touristen machen das genau so. Das gibt einem mehr Freiheit, man kann anhalten wo man will.
Zu Fuß gibt es auch einiges zu sehen. Ich bin zu den Festungen Forte Tegge und San Vittorio gewandert, von dort hat man schöne Aussichten auf die Nachbarinseln. Der Weg ist nicht schwierig, aber bei Hitze ganz schön anstrengend. Dann gibt es noch das Garibaldi-Museum auf der Insel Caprera, dorthin fährt man extra, aber das ist eher was für Leute, die sich für Geschichte interessieren.
Könnte ebenfalls nützlich sein:
Wir empfehlen, sich mit allen verfügbaren Ausflügen vertraut zu machen durch den Archipel La Maddalena: Ausflüge ab Palau ab 45 Euro; Ausflüge ab Santa Teresa Gallura ab 60 Euro; Ausflüge ab der Insel La Maddalena ab 48 Euro.
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Welche Ausflüge sind auf La Maddalena verfügbar? Wir möchten eine organisierte Bootstour durch den Archipel oder etwas Ähnliches buchen. Was bieten die lokalen Veranstalter an und wo bucht man am besten — im Voraus online oder vor Ort?
Frank
Wir haben einen ganzen Tag auf einem Segelkatamaran gebucht, über ein kleines Büro am Hafen. War teurer als die großen Touristenboote, aber wir waren nur zu acht. Der Kapitän hat uns die Bucht Cala Corsara auf Spargi gezeigt, wo wir ungefähr zwei Stunden einfach nur mit Schnorchel geschwommen sind. Das Wasser ist dort so klar, dass man meint, über einem Aquarium zu schweben.
Danach sind wir nach Budelli gefahren, wo dieser berühmte rosa Strandstreifen ist. Anlegen darf man dort nicht, ist geschützt, aber vom Wasser aus sieht man es gut. Mittagessen haben sie direkt auf dem Katamaran zubereitet, einfach, aber lecker. Ich würde den Segeltörn empfehlen, wenn man eine ruhigere Atmosphäre ohne Motorenlärm und Menschenmassen möchte.
Ich habe mir auf La Maddalena ein Fahrrad gemietet und bin über die Brücke nach Caprera gefahren. Dort gibt es kaum Autos, nur ein paar schmale Straßen zwischen Pinien. Bin zum Garibaldi-Haus geradelt, das ist ein kleines Museum mit seinen persönlichen Sachen und einem Garten. Geschichte interessiert mich nicht besonders, aber der Ort ist ruhig, angenehm einfach mal spazieren zu gehen.
Weiter bin ich zum Strand Cala Coticcio gefahren, aber dorthin bringt einen das Fahrrad nicht ganz. Die letzten dreihundert Meter muss man zu Fuß einen Pfad runter. Der Strand ist winzig, von Felsen umgeben, das Wasser türkisfarben. Ich war dort alleine, weil ich früh am Morgen angekommen bin. Gegen Mittag kamen dann auch andere Leute. Auf dem Rückweg bin ich noch bei Punta Rossa vorbeigefahren, auch dort schöner Blick aufs Meer.
Ich habe eine Kajaktour gefunden, die im Nordteil von La Maddalena gestartet ist. Wir waren zu viert plus Guide. Sind zur kleinen Insel Santo Stefano gepaddelt, dort wohnt niemand, nur alte Militärgebäude. Der Guide hat ein bisschen was über die Natur erzählt, aber ich habe nicht alles verstanden, weil der Wind die Stimme übertönt hat.
Zwischendurch haben wir in einer Bucht angehalten, wo man schwimmen konnte. Ich hatte meine Schnorchelmaske dabei und habe einen Oktopus zwischen den Steinen gesehen. Die ganze Route hat ungefähr vier Stunden gedauert mit den Pausen. Körperlich nicht besonders anstrengend, wenn man sich auf dem Wasser halten kann. Hat mir besser gefallen als einfach nur im Boot zu sitzen, weil man selbst steuert und sich näher an der Natur fühlt.
Einen Tag sind wir mit einer Gruppe in offenen Jeeps über die Innenstraßen von La Maddalena gefahren. Der Fahrer hat uns zu Aussichtspunkten gebracht, wo kaum jemand hinkommt. Einer hieß Punta Tegge, von dort sieht man den ganzen Archipel und Korsika in der Ferne, wenn das Wetter klar ist. Wir haben mehrmals angehalten, um Fotos zu machen.
Dann sind wir zur kleinen Bucht Cala Spalmatore gefahren, dort konnte man baden. Der Guide hat ein leichtes Mittagessen direkt am Ufer zubereitet. Danach sind wir noch die Westküste entlanggefahren, wo die Felsen sehr dramatisch aussehen. Die Tour hat bis zum Abend gedauert. Wenn man keine Lust auf Bootstouren hat und sich mehr für die Insel selbst interessiert, ist das eine gute Alternative. Aber die meisten Leute kommen hierher ja wegen des Wassers.
Mein Mann und ich haben einen Angelausflug bei einem einheimischen Kapitän gebucht, den uns das Hotel empfohlen hat. Sind früh morgens rausgefahren, noch im Dunkeln, um rechtzeitig zu den besten Stellen zu kommen. Er hat uns mehrere Punkte zwischen den Inseln gezeigt, wo Seebarsch und Dorade beißen. Ich persönlich habe nichts gefangen, aber mein Mann hat zwei ganz ordentliche Fische an Land gezogen.
Der Kapitän hat erzählt, wie sich die Fischerei hier in den letzten Jahrzehnten verändert hat, wie viele Verbote es mittlerweile gibt. Nach dem Mittag hat er uns zu einer ruhigen Bucht auf Razzoli gebracht, dort sind wir baden gegangen und haben einfach entspannt. Das ist eine ganz andere Erfahrung als die normalen Touristentouren. Wenn man mit den Einheimischen verhandeln kann, wird’s interessanter.
Siehe auch weitere Antworten auf Fragen zu diesem Thema:
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