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Ich habe einen Monat auf Sardinien gelebt und bin ständig hin und her gefahren. Die Fähren fahren ungefähr alle fünfzehn Minuten, und in der Hochsaison im Sommer kann sich das Intervall auf zehn Minuten verkürzen. Die erste Fahrt ist normalerweise um sechs Uhr morgens, die letzte gegen Mitternacht, wobei der Fahrplan im Herbst etwas anders aussieht.
Tickets muss man nicht im Voraus kaufen. Ich bin einfach zum Hafen gefahren, habe mich in die Schlange gestellt und war fünf Minuten später schon an Deck. Die Überfahrt selbst dauert zwanzig Minuten, man hat sogar Zeit, aufs Deck zu gehen und sich die Felsen anzuschauen. Der Preis lag bei etwa dreizehn Euro hin und zurück für ein Auto mit Fahrer, Fußgänger zahlen deutlich weniger.
Einziger Punkt: Im August können die Warteschlangen lang werden, besonders nach dem Mittagessen. Dann muss man zwei bis drei Fähren abwarten, aber das sind trotzdem maximal eine Stunde. Im Winter fahren die Fähren seltener, etwa einmal pro Stunde, deshalb sollte man den Fahrplan vorher besser prüfen.
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Wie oft fahren die Fähren von Palau nach La Maddalena in der Sommersaison? Und gibt es einen Unterschied im Fahrplan zwischen Wochentagen und Wochenenden? Wir planen die Fahrt für einen Samstag.
Brigitte
Ich bin Ende Juni dorthin gefahren, und damals haben die Unternehmen Delcomar und Enermar zusammen wirklich einen dichten Takt angeboten. Morgens fuhren die Fähren praktisch ohne Unterbrechung hintereinander, etwa alle Viertelstunde. Das ist praktisch, weil man sich nicht an eine bestimmte Uhrzeit halten muss, man kommt einfach an und nimmt die nächste Fähre. Abends nach neun Uhr nimmt die Frequenz ab, aber man kann trotzdem noch die letzte Fähre erwischen, selbst nach einem späten Abendessen auf der Insel. Im Winter ist alles anders: Die Intervalle verlängern sich auf eine Stunde, und es gibt deutlich weniger Abendfahrten. Ich würde empfehlen, vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan auf den Websites der Fährbetreiber zu prüfen, besonders wenn man in der Nebensaison fahren möchte.
Als ich im August gefahren bin, war morgens bis zehn Uhr alles ruhig. Ich kam an, kaufte das Ticket an der Kasse direkt am Anleger und bin zehn Minuten später schon abgefahren. Aber nachmittags, als alle Touristen massenhaft von La Maddalena zurückkehrten, musste ich fast vierzig Minuten warten. Die Autos reihten sich in drei Reihen auf, und ich kam erst beim zweiten Versuch auf die Fähre.
Zu Fuß ist es viel einfacher. Man geht einfach auf die Fähre, selbst wenn sie schon voll mit Autos ist, für Passagiere findet sich immer Platz. Der Preis ist symbolisch, ich glaube zwei oder drei Euro für eine Richtung. Wenn man spät abends zurückfahren will, sollte man besser nach den letzten Fahrten schauen, denn nach elf Uhr fahren sie nicht mehr.
Ich habe mir vor der Fahrt überhaupt keinen Fahrplan angeschaut. Ich kam gegen elf Uhr vormittags im Hafen von Palau an, sah eine Fähre am Anleger, kaufte ein Ticket und fünf Minuten später legten wir ab. Am nächsten Tag habe ich dasselbe wiederholt, nur schon um acht Uhr morgens. Die Frequenz ist so hoch, dass es keinen Sinn macht, eine bestimmte Abfahrtszeit zu planen. Das Einzige, worauf man achten sollte: An Wochenenden kommt es zu kleinen Verzögerungen wegen des Ansturms von Einheimischen, die diese Route auch für ihre Angelegenheiten nutzen. Die Überfahrt ist kurz, man wird nicht mal müde. Das Meer zwischen den Inseln ist sehr malerisch, besonders morgens, wenn die Sonne die Felsen von einer Seite beleuchtet.
Dort fahren Fähren von zwei Betreibern, und sie wechseln sich gegenseitig ab. Als ich am Anleger ankam, stand vor mir eine Fähre von Delcomar, und dahinter fuhr schon die Enermar ein. Die Tickets werden für jedes Unternehmen separat verkauft, aber die Preise sind gleich. Ich habe bei Delcomar gekauft, einfach weil deren Schiff als erstes abfuhr. Einen Unterschied habe ich nicht bemerkt: Beide sind sauber, schnell und haben offene Decks.
Das Intervall zwischen den Fahrten ist im Sommer minimal. Selbst wenn man eine Fähre verpasst, legt die nächste schon am Anleger an. Das ist nicht wie bei manchen anderen Fährverbindungen, wo man stundenlang warten muss. Hier ist das System auf den Touristenstrom eingestellt, deshalb gibt es praktisch keine Verzögerungen. Im Winter sinkt die Frequenz, aber sie reicht trotzdem für komfortable Fahrten.
Ich bin bis zum späten Abend auf La Maddalena geblieben und habe gerade noch die letzte Fähre erwischt. Das war gegen Mitternacht, vielleicht etwas früher. Nach dieser Fahrt schließt der Anleger bis zum Morgen, wenn man sich also verspätet, muss man eine Übernachtung auf der Insel suchen. Morgens fährt die erste Fähre etwa um sechs Uhr, ich habe gesehen, wie Einheimische noch vor Sonnenaufgang nach Sardinien zur Arbeit gefahren sind. Tagsüber fahren die Fähren so oft, dass man sich den Fahrplan gar nicht merken muss. Man kommt einfach zum Anleger und wartet maximal zwanzig Minuten. Das ist viel bequemer als auf anderen italienischen Inseln, wo der Fahrplan starr ist und es wenige Fahrten gibt.
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