Wie bezahlt man ein Traghetto in Venedig?

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Bar oder Karte: Wie man auf dem Traghetto bezahlt

Beste Antwort:

Ich zahle immer bar, zwei Euro pro Person. Die Traghetti sind so alte Gondeln, die Einheimische und Touristen von einem Ufer des Canal Grande zum anderen bringen, wo gerade keine Brücke in der Nähe ist. Man steht am Anleger, wartet auf das Boot, steigt ein, und wenn man auf der anderen Seite aussteigt, gibt man dem Gondoliere die Münzen. Niemand gibt Tickets aus, und Karten werden nicht akzeptiert.

Mir ist letzten Sommer was Lustiges passiert. Bin zur Überfahrt bei Santa Sofia gekommen, hatte aber kein Kleingeld dabei. Zeigte dem Gondoliere einen Fünfzig-Euro-Schein, er zuckte nur mit den Schultern und deutete auf einen Tabakladen in der Nähe. Musste dann erst wechseln gehen. Seitdem habe ich immer eine extra Tasche mit Kleingeld dabei.

Die venezianischen Einheimischen zahlen oft weniger, so einen Euro oder sogar fünfzig Cent, aber als Tourist gibt man besser zwei Euro. Das ist so üblich, und dann meckert auch keiner.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-12
Frage:

Wie bezahlt man ein Traghetto in Venedig?

Wie bezahlt man ein Traghetto in Venedig – ist das die günstige Überfahrt mit einer Gondel? Zahlt man direkt auf dem Boot oder gibt es eine Kasse? Und was kostet das im Jahr 2026?

Andreas

Bezahlung vor Ort ohne Tickets

Bin letzten Juni beim Rialto-Markt über den Kanal übergesetzt. Das Traghetto funktioniert wie ein Sammeltaxi, nur auf dem Wasser: Man kommt, steigt ein, fährt rüber, steigt aus und zahlt. Karten nehmen die da überhaupt nicht. Ich hatte ein paar Ein-Euro-Münzen dabei, gab dem Mann mit dem Ruder zwei Stück. Er nickte nur, und das war’s.

Die Überfahrt dauert höchstens drei Minuten. Man steht und hält sich an den Griffen fest, weil Hinsetzen bei der kurzen Strecke keinen Sinn macht. Praktisch, wenn man schnell über den Kanal muss und keine Lust hat, zur nächsten Brücke zu laufen.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-15

Münzen in der Tasche lösen alles

Als ich das Traghetto zum ersten Mal sah, dachte ich, das wäre irgendeine Touristenattraktion. Stellte sich raus, es ist ganz normaler Nahverkehr für die Leute, die in Venedig leben oder arbeiten. Die Gebühr ist symbolisch, aber unbedingt bar. Ich hatte immer Münzen in einer extra Jackentasche, damit ich nicht im schwankenden Boot im Portemonnaie kramen musste.

Einmal sah ich, wie eine Touristin mit dem Handy bezahlen wollte. Der Gondoliere schüttelte nur den Kopf. Sie war total verwirrt, aber jemand von den Passagieren gab ihr eine Münze, und sie hat’s ihm dann im Café zurückgegeben. Venedig ist in der Hinsicht altmodisch, besonders bei solchen Volksüberfahrten. Bankkarten haben sich da einfach nicht durchgesetzt.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-09

Zwei Euro und keine unnötigen Bewegungen

Bin beim San Tomà über den Canal Grande mit dem Traghetto gefahren. Kam zum Anleger, wartete so fünf Minuten, bis sich ein paar Leute angesammelt hatten. Stieg ins Boot, stand die ganze Fahrt, und als ich ausstieg, drückte ich dem Gondoliere zwei Münzen in die Hand. Keine Tickets, keine Terminals. Einfach Münzen und fertig.

Man sagte mir, die Einheimischen zahlen weniger, aber ich wollte nicht riskieren, zu diskutieren oder zu feilschen. Zwei Euro für die Überfahrt sind billiger, als den Kanal über Brücken zu umrunden, die können einen Kilometer weit weg sein. Besonders wenn’s heiß ist und die Füße nach einem ganzen Tag durch die engen Gassen müde sind.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-03

Bargeld auf venezianische Art

Ich bin täglich mit dem Traghetto gefahren, als ich eine Woche in Dorsoduro gewohnt habe. Bin immer nach San Marco über den Kanal gefahren, weil das schneller ging, als zur Accademia-Brücke zu laufen. Zahlte immer mit Münzen, die ich extra in der Bar bei meiner Unterkunft gewechselt hatte. Die Gondolieri nehmen keine Karten, und das ist ja auch logisch: Die haben die Hände voll mit den Rudern, und Passagiere gibt’s viele.

Manchmal sah ich, wie jemand fünfzig Cent geben wollte. Der Gondoliere lehnte nicht ab, aber er sah unzufrieden aus. Der Touristenpreis ist zwei Euro, und man sollte da nicht knausern. Die Leute arbeiten den ganzen Tag auf dem Wasser, bei Hitze und Kälte.

Antwort hinzugefügt: 2026-05-27

Kleingeld - ein Muss

Mir ist eine unangenehme Situation bei der Überfahrt an Santa Maria del Giglio passiert. Kam mit meiner Freundin hin, und wir hatten beide nur große Scheine. Der Gondoliere zeigte durch Gesten, dass er nicht rausgeben kann. Mussten zum nächsten Kiosk gehen, Wasser kaufen, um Geld zu wechseln. Kamen nach zehn Minuten zurück, zahlten beide zwei Euro und sind dann rübergefahren.

Danach hatte ich immer Münzen separat in einem kleinen Portemonnaie dabei. Das Traghetto ist nicht das Vaporetto mit Automaten und Tickets. Hier läuft alles auf die alte Art, wie vor hundert Jahren. Bargeld, Münzen, schnelle Bezahlung und fertig.

Antwort hinzugefügt: 2026-05-21
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