Öffentliche Verkehrsmittel Rom: vollständiger Guide mit Metro-Linien, Bussen, Straßenbahnen, ATM-Ticketsystem, Touristenkarten und Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten

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Inhalt

Das römische Verkehrssystem ist der Schlüssel zu Rom, der es ermöglicht, die Stadt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Das auf den ersten Blick komplexe Netzwerk eröffnet bemerkenswerte Möglichkeiten für Reisen sowohl in der Hauptstadt als auch weit über ihre Grenzen hinaus. Das System Roms besteht aus: Metro, Bussen, Straßenbahnen, S-Bahnen und Zügen.

All dies kann Zeit und Geld sparen und Zugang zu Routen ermöglichen, die bei üblichen Exkursionen nicht verfügbar sind.

Dieser Artikel präsentiert:

  • praktische Ratschläge zur Nutzung der römischen Metro, Busse und Straßenbahnen,
  • Erklärungen zum ATM-Zahlungssystem für kostengünstige Fahrten,
  • Transportoptionen von den Flughäfen,
  • und Möglichkeiten der Hop-on-Hop-off-Touristenbusse für eine bequeme Erkundung der Stadt.

Nach der Lektüre dieses Materials wird der römische Nahverkehr aufhören, ein chaotisches Rätsel zu sein, und wird sich in ein zuverlässiges Werkzeug für die Erkundung der „ewigen Stadt“ und interessanter Orte in der Nähe verwandeln.

Metro Rom (Metropolitana di Roma)

Die römische Metro umfasst drei Linien:

  • A (orange)
  • B (blau)
  • C (grün)

Dies sind alle Metro-Linien Roms mit Haltestellen

Das System selbst ist nicht sehr groß, eignet sich aber gut für die Fortbewegung zwischen den wichtigsten touristischen Zonen. Betriebszeiten – von 05:30 bis 23:30 Uhr (oder bis 01:30 Uhr freitags und samstags). Die Züge fahren häufig:

  • zu Stoßzeiten – alle 3-6 Minuten,
  • zu normalen Zeiten – alle 15 Minuten.

Der zentrale Umsteigepunkt ist die Station Termini, wo sich die Linien A und B kreuzen. 

Zur Piazza Navona geht man bequem zu Fuß von Barberini oder Spagna.

Automat für den Kauf von Metro-Tickets in Rom

Es ist vorteilhaft, die Metro mit dem oberirdischen Verkehr zu kombinieren. Zum Beispiel fährt die Straßenbahn Nr. 3 entlang des Kolosseums, der Bus Nr. 40 bringt schnell von Termini zum Vatikan. Ein solcher Ansatz ermöglicht es: Staus zu vermeiden, Zeit zu sparen und weniger offensichtliche Orte zu erreichen.

Busse und Straßenbahnen in Rom

Der oberirdische Verkehr in Rom ist nicht nur eine Alternative zur Metro, sondern ein vollwertiger Teil der städtischen Atmosphäre. Das Netzwerk umfasst über 350 Buslinien, die nicht nur Stadtteile der Hauptstadt verbinden, sondern auch Vororte, einschließlich Richtungen nach Tivoli, Ostia und anderen entfernten Zonen.

In Rom gibt es Busse normaler Größe (Foto 1) und Minibusse (Foto 2)

Für Touristen sind folgende Buslinien nützlich:

  • Nr. 64 – zwischen dem Bahnhof Termini und dem Vatikan (bekannt für seine Beliebtheit bei Taschendieben, daher sollte man aufmerksam sein);
  • Nr. 40zur Engelsburg und den Brücken über den Tiber. Die Route ist bequem für abendliche Fahrten;
  • Nr. 218 – von der Metrostation San Giovanni zur Via Appia und den Katakomben.

Weiter erzählen wir über das Straßenbahnsystem, das aus sechs Linien besteht, die durch Wohnviertel verlaufen und teilweise die zentralen Zonen abdecken. Besonders beliebt bei Touristen sind:

  • Straßenbahn Nr. 8, die zwischen dem Viertel Trastevere und der Piazza Venezia verkehrt.
  • Straßenbahn Nr. 3 – verbindet Trastevere mit den zentralen Bezirken. Morgens ist sie normalerweise weniger überfüllt als Busse, was eine komfortable Fahrt zu den wichtigsten touristischen Orten ermöglicht.
  • Straßenbahn Nr. 19 – nützlich für Fahrten zum Stadtteil Prati und den Vatikanischen Museen, besonders wenn die Metrostation Ottaviano überfüllt ist.
  • Straßenbahn Nr. 2 – führt durch mehrere historische Plätze und gibt die Möglichkeit, Rom aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Straßenbahnen in Rom gibt es ebenfalls in zwei Arten: alten Formats (Foto 1) und moderne (Foto 2)

Eine Besonderheit des römischen Verkehrs ist das System der Selbstkontrolle: Passagiere sind verpflichtet, Tickets selbstständig sofort nach dem Einsteigen zu entwerten. Entwerter befinden sich beim Eingang in Busse und Straßenbahnen. Strafen für Schwarzfahren sind ziemlich hoch, daher ist es wichtig, das Abstempeln nicht zu vergessen.

Es ist zu berücksichtigen, dass der oberirdische Verkehr in Rom oft mit Staus konfrontiert ist, besonders im Zentrum und zu Stoßzeiten. Verspätungen können 15-20 Minuten erreichen, daher ist es bei der Routenplanung ratsam, hierfür zusätzliche Zeit einzuplanen.

Hop-on-Hop-off-Busse in Rom

In Rom operieren mehrere Betreiber von touristischen Hop-on-Hop-off-Bussen – das sind Doppeldeckerbusse mit offenem Oberdeck, die auf festen Routen verkehren und unbegrenztes Aus- und Wiedereinsteigen an jeder Haltestelle während der Ticketgültigkeit ermöglichen.

Dieses Format ist besonders bequem für die erste Begegnung mit der Stadt: Die Route umfasst alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, und während der Fahrt steht den Passagieren ein mehrsprachiger Audioguide mit kurzen historischen Informationen zur Verfügung.

Touristische Hop-on-Hop-off-Busse haben zwei Etagen, im Sommer ist es auf der zweiten Etage ziemlich heiß

Tickets werden normalerweise für 24, 48 oder 72 Stunden verkauft. Die Busse halten bei den Hauptattraktionen:

Das Fahrintervall beträgt etwa 15-20 Minuten.

  1. Neben der Standardtour bieten einige Unternehmen erweiterte 3-in-1-Touren für 20 Euro mit mehreren Routen an:
  • Grün – klassische Besichtigungstour durch das Zentrum Roms
  • Orange – gastronomische Route mit Stopps bei Märkten und Restaurants
  • Blau – weniger touristische Viertel mit lokalem Flair

Die wichtigste Sehenswürdigkeit, an der touristische Busse vorbeifahren – das Kolosseum

Einige Betreiber bieten kombinierte Tickets an, die Fahrten mit Hop-on-Hop-off-Bussen mit dem Eintritt zu den Hauptsehenswürdigkeiten verbinden.

     2. Eine der bequemsten Optionen ist eine 48-Stunden-Tour für 93 Euro mit Zugang zu den Vatikanischen Museen ohne Warteschlange. Sie ist in der Hochsaison relevant.

    3. Für diejenigen, die tiefer in die Geschichte Roms eintauchen möchten, gibt es 3-stündige Führungen durch das Kolosseum und das Forum Romanum mit thematischen Erzählungen über die Antike für 82 Euro.

    4. Eine separate Richtung ist der Vatikan-Bus für 33 Euro, der das Zentrum Roms mit der Sixtinischen Kapelle und dem Petersplatz verbindet. Bequem für diejenigen, die sich auf die wichtigsten religiöösen Objekte konzentrieren möchten.

Wenn die Zeit begrenzt ist, ermöglichen Hop-on-Hop-off-Busse eine schnelle Besichtigung der Hauptsehenswürdigkeiten an einem Tag, ohne die Notwendigkeit, Routen selbstständig zu planen. Gleichzeitig ist es für ein tieferes Eintauchen in die Atmosphäre der Stadt und zur Kosteneinsparung sinnvoll, dieses Format mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kombinieren.

Unsere Erfahrung mit der Nutzung von Bus- und Straßenbahnrouten in Rom

Der oberirdische Verkehr in Rom kann auf den ersten Blick chaotisch erscheinen, aber wie sich in der Praxis herausstellte, wird das System mit der Zeit verständlich.

Die bei Touristen in Rom beliebteste Straßenbahn – Nr. 8

  • Am praktischsten unter den Bussen erwies sich die Route Nr. 64 – sie verbindet den Bahnhof Termini mit dem Vatikan und führt an einer Reihe touristischer Orte vorbei. Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass dieser Bus zu Stoßzeiten oft überfüllt ist. Wir hinterlassen sofort einen Link zu Exkursionen im Vatikan. Für diejenigen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und den Vatikan selbstständig erkunden möchten, werden Eintrittskarten benötigt.
  • Unter den Straßenbahnen ist die Route Nr. 8 beliebt. Sie verläuft durch das Viertel Trastevere, wo sich Denkmäler der frühchristlichen Architektur, Museen und Galerien konzentrieren. Tickets für einige kann man im Voraus online kaufen, zum Beispiel für die Galerie im Palazzo Corsini.
  • Der Bus Nr. 40 ist bequem für Fahrten zu den Katakomben des Heiligen Calixtus. Der Verkehr in diese Richtung erschließt weniger touristische Viertel und gibt einen Eindruck vom Alltagsleben der Römer. Tickets für die Katakomben kauft man besser online, Kosten – 14 Euro.
  • Der Minibus Nr. 116 bedient die historische Altstadt und eignet sich für schnelle Fahrten zwischen Pantheon, Trevi-Brunnen und Spanischer Treppe. Dank der kompakten Größe manövriert der Bus leicht durch enge Straßen.
  • Der Nachtbus Nr. N1 verkehrt nach Schließung der Metro. Wir machten Bekanntschaft mit seinem Betrieb, als wir spät aus dem römischen Tal Valle Giulia zurückkehrten und erkannten, dass die normalen Busse bereits nicht mehr fahren. Abends ist der Verkehr weniger überfüllt, aber die Intervalle zwischen den Fahrten vergrößern sich. Übrigens, Valle Giulia – wir empfehlen einen Besuch, dies ist ein Ort mit vielen historischen Denkmälern, zum Beispiel dem Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia.
  • Die Straßenbahn Nr. 19 führt zum Vatikan durch mehrere historische Viertel. Ihre Route ermöglicht es, viele markante Orte zu sehen, obwohl sie zu Stoßzeiten überlastet sein kann und man mehrere Straßenbahnen vorbeifahren lassen muss, bis sich ein Platz findet.
  • Der Bus Nr. 714, der zur Engelsburg fährt, zeichnet sich durch einen instabilen Fahrplan aus. Sein Betrieb wird oft durch Staus erschwert, daher sollte man zusätzliche Zeit in der Route einplanen. Hier besuchten wir eine 2-stündige Tour durch die historische Burg für 58 Euro, die wir empfehlen können.

Bus Nr. 85 (ATAC) in Rom verbindet die Station Termini mit dem Bezirk Arco di Travertino und führt an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei

Zur Bequemlichkeit sollte man mobile Apps mit GPS-Tracking nutzen und eine Tageskarte oder Wochenkarte kaufen. Dies vereinfacht die Fortbewegung und ermöglicht eine bessere Orientierung in der Stadt.

Exkursionen und Tickets zu den Hauptsehenswürdigkeiten Roms mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Gerade Exkursionen durch Rom ermöglichen ein tieferes Eintauchen in die Geschichte der „ewigen Stadt“. Um Warteschlangen zu vermeiden und den Besuch komfortabel zu gestalten, empfehlen wir, Tickets online zu buchen.

Kolosseum. Bleibt eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Roms. Am besten wählt man kombinierte Exkursionen, die auch das Forum Romanum und den Palatin einschließen.

Vatikan. Ein weiterer obligatorischer Punkt der Route.

Historisches Zentrum Roms. Zentrale Sehenswürdigkeiten wie den Trevi-Brunnen, das Pantheon und die Piazza Navona besucht man bequem im Rahmen einer Fußgänger-Exkursion durch das historische Zentrum.

Frühchristliche Denkmäler. Liebhaber frühchristlicher Geschichte sollten auf die Exkursion zu den Katakomben des Heiligen Calixtus mit Transfer für 60 Euro achten. Dies ist eine der bequemsten Möglichkeiten, zur Via Appia zu gelangen und mehr über die unterirdischen Bestattungen der ersten Christen zu erfahren.

Das Viertel Trastevere, zu dem man leicht mit der Straßenbahn Nr. 8 gelangt, eignet sich ideal für eine gastronomische Exkursion für 70 Euro. Hier kann man traditionelle römische Gerichte in authentischen Trattorien probieren, wo die Einheimischen selbst zu Mittag essen.

Die meisten Tickets sind im elektronischen Format verfügbar, was bequem für Reisen ohne Papierdokumente ist. Viele Touren beinhalten Kopfhörer oder Audioguides, was ein komfortables Anhören der Exkursion auch an überfüllten Orten ermöglicht.

ATM-Ticketsystem

In Rom gilt ein einheitliches ATM-Ticketsystem, das alle Arten öffentlicher Verkehrsmittel innerhalb der Zone A umfasst: Metro, Busse, Straßenbahnen und städtische S-Bahnen.

Hier ist eine Liste von Tickets, die für Touristen nützlich sein können:

  • Das verbreitetste ist das Einzelticket BIT für 1,50 Euro. Es ist 100 Minuten ab dem Moment der Entwertung gültig und erlaubt unbegrenzte Umstiege zwischen Bussen und Straßenbahnen sowie eine Fahrt in der Metro.
  • Für aktive Fortbewegung in der Stadt während des Tages ist eine Tageskarte für 7 Euro eine bequeme Option – sie gilt bis Mitternacht des Entwertungstages.
  • Für Touristen, die mehrere Tage in Rom bleiben möchten, eignet sich ein 72-Stunden-Ticket für 18 Euro.
  • Für einen längeren Aufenthalt oder ein intensives Programm ist ein Wochenabonnement für 24 Euro optimal, das sieben Kalendertage gültig ist.

Tickets kann man kaufen:

  1. an Automaten an Metrostationen,
  2. in Tabakläden mit der Kennzeichnung „T“,
  3. sowie in ATAC-Ticketkiosken bei großen Verkehrsknotenpunkten.

Automaten haben normalerweise eine englischsprachige Benutzeroberfläche und akzeptieren sowohl Bargeld als auch Bankkarten.

Das Metro-Ticket wird beim Durchgang durch das Terminal entwertet

Eine obligatorische Bedingung ist die Entwertung des Tickets bei der ersten Nutzung. In der Metro geschieht dies automatisch beim Durchgang durch das Drehkreuz, und in Bussen und Straßenbahnen manuell durch Entwerter beim Eingang. Im Falle einer Störung des Entwerters sollte man einen anderen benutzen oder das Ticket als Beweis der Redlichkeit aufbewahren.

Die Kontrolle im Verkehr erfolgt stichprobenartig. Inspektoren arbeiten in Zivilkleidung und haben ATAC-Ausweise. Die Strafe für Fahren ohne gültiges Ticket beträgt 50 Euro bei Zahlung vor Ort oder 100 Euro bei späterer Zahlung.

Tickets sollte man im Voraus kaufen, besonders abends und an Wochenenden, wenn Kioske geschlossen sein können. Digitale Tickets über MyCicero sind bequem, erfordern aber Internet. Tickets, besonders mehrtägige, sollte man bis zum Ende der Fahrt aufbewahren, da Kontrollen auch vor dem Ausgang möglich sind.

Überblick über städtische Touristenkarten Roms

In Rom sind mehrere Arten von Touristenkarten verfügbar, die Fahrten im öffentlichen Verkehr mit dem Besuch der Hauptsehenswürdigkeiten kombinieren.

Karten mit öffentlichem Verkehr:

  • Die beliebteste Option ist der Roma Pass für 59 Euro. Die Karte gilt 48 oder 72 Stunden, gibt das Recht auf unbegrenzte Fahrten innerhalb der Zone A und beinhaltet kostenlosen Eintritt zu einer Sehenswürdigkeit und Ermäßigungen auf andere, sowie die Möglichkeit, ohne Warteschlange in Museen zu gehen.
  • Eine weitere Option ist der Omnia Vatican and Rome Pass für 149 Euro. Diese Karte vereint die Funktionen des Roma Pass und den Besuch des Vatikans (Vatikanische Museen, Sixtinische Kapelle, Petersdom) und beinhaltet auch Transport für drei Tage und einen Audioguide in mehreren Sprachen.
  • Flexibler ist Best of Rome für 152 Euro – ein Karnet mit Transport für 72 Stunden und der Möglichkeit, aus 8 beliebten Attraktionen zu wählen. Tickets können innerhalb von 60 Tagen aktiviert werden, was bequem für diejenigen ist, die sich nicht beeilen möchten.

Karten ohne Transport. Für diejenigen, die Spaziergänge bevorzugen oder bereits ein anderes Verkehrsabonnement haben, gibt es Karten ohne enthaltenen Transport.

Wie wählt man eine Stadtkarte. Karten mit Transport sind vorteilhaft für intensive Routen. Ohne Transport – für gemächliches Kennenlernen der Stadt zu Fuß. Alle Karten haben Zeitbeschränkungen nach Aktivierung, daher ist es wichtig, Besuche im Voraus zu planen. Zusätzlich bieten die meisten von ihnen Ermäßigungen in Museen, Geschäften und bei Exkursionen.

Transport von/zu den Flughäfen Roms

Rom hat zwei Flughäfen – Fiumicino, oder Leonardo da Vinci, und Ciampino, die sowohl für internationale als auch für lokale Flüge bequem sind.

Hauptflughafen Fiumicino. Liegt etwa 30 km vom Zentrum Roms entfernt. Ins Stadtzentrum kann man auf mehrere Arten gelangen.

Transfer nach Rom von Fiumicino ist mit Zügen und Bussen verfügbar

  • Der schnellste Weg, zum Bahnhof Termini zu gelangen, ist der Zug Leonardo Express, der ohne Stopps verkehrt und in 32 Minuten zur Stadt fährt. Der Ticketpreis beträgt 15 Euro. Züge fahren alle 15 Minuten ab.
  • Eine budgetfreundliche Alternative sind Regionalzüge FL1, die länger fahren (etwa 45-50 Minuten) und mehrere Stopps auf der Route haben (8 Euro).
  • Es verkehren auch Busse der Unternehmen Terravision und SIT Bus, die für 6-7 Euro nach Termini fahren. Die Fahrzeit hängt vom Verkehr ab: zu Stoßzeiten kann die Fahrt bis zu 90 Minuten dauern, in ruhigen Zeiten – etwa 45 Minuten.
  • Für Passagiere mit Gepäck oder diejenigen, die nachts ankommen, ist ein Taxi oder individueller Transfer eine bequeme Option – die Kosten betragen etwa 48 Euro.

Auf der Website gibt es einen separaten detaillierten Artikel über alle Routenvarianten vom Flughafen Fiumicino nach Rom, einschließlich Tipps zu Tickets und Umstiegen.

Flughafen Ciampino. Liegt näher zur Stadt – etwa 15 km vom Zentrum entfernt. Hat ebenfalls mehrere Transferoptionen.

Terminals des zweiten römischen Flughafens – Ciampino

  • Die Hauptmethode, zum Bahnhof Termini zu gelangen, sind Busse Terravision oder SIT Bus. Die Fahrkosten betragen 5-6 Euro, die Fahrtdauer – etwa 40 Minuten.
  • Eine weitere bequeme Option ist eine kombinierte Route: Bus zur Metrostation Anagnina (Linie A) und dann mit der U-Bahn ins Zentrum. Diese Variante ist oft bequemer zu Stoßzeiten, wenn Busse in Staus stecken können.

Auf unserer Website ist auch ein großer Artikel mit allen aktuellen Routenoptionen vom Flughafen Ciampino platziert.

Eisenbahnverkehr von Rom

Der Hauptbahnhof Roms – Roma Termini – hat über 30 Bahnsteige. Informationen über Züge werden auf elektronischen Anzeigetafeln in Echtzeit angezeigt, einschließlich Bahnsteig und möglicher Verspätungen.

Hochgeschwindigkeitszüge Frecciarossa (Trenitalia) und Italo bieten komfortable Verbindungen mit den Hauptstädten. Die Züge erreichen Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h und ermöglichen die Fahrt von Rom nach:

  • Florenz – etwa in 80 Minuten
  • Neapel – in 70 Minuten
  • Mailand – in 3 Stunden

Hochgeschwindigkeitszüge Italo sehen sehr repräsentativ und modern aus

In den Zügen sind verfügbar: komfortable Sitze, Klimaanlagen, kostenloses WLAN, und in der Business-Klasse – Verpflegung.

Die Ticketpreise schwanken von 29 bis 150 Euro je nach Klasse und Kaufzeitpunkt (bei früher Buchung kann man Ermäßigungen erhalten).

Internationale Verbindungen umfassen Richtungen nach: Paris, München, Wien, Zürich und anderen Städten. Die meisten Fahrten sind Nacht- oder Tagesfahrten mit Umstiegen.

Der Hauptbahnhof Roms – Termini

Station Roma Tiburtina. Der zweitwichtigste Bahnhof Roms. Hier werden einige Hochgeschwindigkeits- und internationale Züge bedient, insbesondere in Richtung Norditalien. Hat eine schnelle Verbindung zum Flughafen Fiumicino mit dem Zug Leonardo Express.

Tiburtina ist kompakter, weniger überfüllt und moderner als Termini. Hat eine bequeme Verbindung mit der Metro (Linie B) und Bussen. Ein Teil der Züge von Italo und Trenitalia fährt genau von hier ab, daher sollte man bei der Buchung von Tickets überprüfen, von welchem Bahnhof die Fahrt abgeht.

Dank des breiten Eisenbahnnetzes, der Hochgeschwindigkeitsverbindungen und des hohen Serviceniveaus ist Rom ein bequemer Ausgangspunkt für Reisen durch Italien.

Exkursionen mit Zügen durch Italien von Rom

Süditalien, insbesondere die Region Kampanien, ist eine beliebte Richtung für Tagesausflüge von Rom.

Pompeji und die Amalfiküste. Der Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa ermöglicht es, Neapel in etwa einer Stunde zu erreichen, was Exkursionen nach Pompeji, Herculaneum und zur Amalfiküste ermöglicht.

Umbrien. Region mittelalterlicher Städte und grüner Hügel, zu der man bequem von Rom mit Regionalzügen gelangt.

Ein Tagesausflug für 280 Euro nach Orvieto beinhaltet:

  • Auffahrt mit der Standseilbahn zum historischen Zentrum,
  • Besuch der gotischen Kathedrale mit Fresken von Signorelli,
  • und Bekanntschaft mit der lokalen Küche.

Die langsame Zugfahrt ermöglicht es, die Landschaften mit Weinbergen und Olivenhainen zu genießen.

Florenz und Toskana. Eine ideale Option für einen Tagesausflug mit dem Hochgeschwindigkeitszug, der von Rom verkehrt. Die Fahrt dauert 80 Minuten und verdient einen separaten Abschnitt unter den besten Exkursionen von Rom.

Venedig. Eine der längsten Richtungen für Tagesausflüge von Rom. Aber die Einzigartigkeit dieser Stadt rechtfertigt vollständig die aufgewendete Zeit.

  1. einen Spaziergang durch das historische Stadtzentrum;
  2. einen Stopp bei den Werkstätten für venezianisches Glas;
  3. und Bekanntschaft mit den malerischen Straßen von Burano, bekannt für ihre bunten Hausfassaden.

Vorortzüge (Trenitalia Regionale)

System Trenitalia Regionale. Regionalzüge sind eine wirtschaftliche Art zu reisen in die Nähe von Rom gelegene Städtchen. Solche Routen sind bequem für Tagesausflüge, besonders in der Sommersaison. Obwohl Regionalzüge langsamer sind, liegt der Vorteil im niedrigen Preis und der Fahrtfrequenz.

Vorortzüge sind mit Zeichnungen von Sehenswürdigkeiten Roms verziert

Die interessantesten Richtungen:

  • Tivoli (Villa d’Este und Villa Adriana). Fahrt etwa eine Stunde. Tivoli ist eine der beliebtesten Richtungen für Tagesausflüge von Rom. Dieses kleine Städtchen ist bekannt für die Villa d’Este mit ihren Brunnen und Gärten der Renaissance. Die Fahrt dauert etwa 1 Stunde, und das Ticket kostet 2,6 Euro. Züge verkehren ziemlich häufig (alle 30-40 Minuten).
  • Castel Gandolfo (Sommerresidenz des Papstes) – etwa 40 Minuten Fahrtzeit.
  • Frascati – eine weitere beliebte Richtung, die Liebhaber der Architektur der Renaissance und lokaler Weine anzieht. Das Städtchen liegt in den Albanerbergen und ist berühmt für seine Villen und Ausblicke auf die Hauptstadt. Die Fahrt dauert nur 45 Minuten und kostet 2,10 Euro, was die Richtung zu einer der kürzesten und günstigsten Vorortrouten macht.
  • Ostia (Strände und antike Stadt) – etwa 30 Minuten mit dem Zug. Bietet eine einzigartige Kombination aus antiker Geschichte und modernem Strandurlaub. Der ehemalige Hafen des Römischen Reiches und heutige Küstenvorort Roms ist über die spezielle Linie Roma-Lido mit denselben Tickets wie für die Metro erreichbar. Die Fahrt dauert nur 30-35 Minuten, und das Ticket kostet 1,50 Euro. Für diejenigen, die ihr Wissen über das antike Ostia vertiefen möchten, gibt es organisierte Exkursionen.
  1. Eine private Führung durch Ostia Antica ermöglicht es, die Geschichte des Handelshafens des Römischen Reiches mit einem professionellen Archäologen detailliert zu studieren. Die Fahrt kostet 134 Euro.
  2. Alternativ kann man eine Gruppenexkursion durch den Handelshafen des antiken Roms wählen, die Führerbegleitung im Zug von Rom, Zugtickets und Eintrittskarten zum archäologischen Park mit Warteschlangenüberspringung beinhaltet. Kosten der Exkursion – 100 Euro.

Der Hauptplatz von Bracciano – Piazza IV Novembre, von dem die Burg sichtbar ist

  • Bracciano-See ist eine wunderbare Option für erholsame Ruhe vom städtischen Trubel und Genuss der Natur. Dies ist ein sauberer Vulkansee mit der mittelalterlichen Burg Orsini-Odescalchi am Ufer. Die Fahrt dauert 75 Minuten, und der Bahnhof befindet sich direkt im Städtchen Bracciano. Züge verkehren seltener als nach Tivoli oder Frascati (etwa einmal pro Stunde).

Für zahlreiche Vorortrouten ist der Hauptbahnhof Termini der Ausgangspunkt. Von hier kann man praktisch jeden Winkel der Region Latium und darüber hinaus erreichen. Die Züge zeichnen sich aus durch: kompaktere Größen, einfacheres Design und häufigeren Fahrplan als Fernzüge.

Tickets kann man an Automaten kaufen, die denen ähnlich sind, die für den Stadtverkehr verwendet werden, oder an Kassen beim Haupteingang. Die meisten Routen verkehren vom frühen Morgen bis zum späten Abend, und die Fahrtintervalle betragen 30-60 Minuten.

Vorortzüge: was man wissen sollte:

  • Arbeiten nach demselben System wie der Stadtverkehr, aber die meisten Routen erfordern separate Tickets.
  • ATM-Fahrkarten (täglich oder wöchentlich) gelten nur innerhalb der entsprechenden Zone.
  • Tickets müssen unbedingt vor dem Einsteigen entwertet werden – gelbe Automaten auf den Bahnsteigen.

Regionalbusse: COTRAL-Busverbindungen

Das Bussystem COTRAL (Consorzio Trasporti Laziali) umfasst die gesamte Region Latium und ergänzt den römischen Stadtverkehr. Es ist besonders nützlich für Fahrten zu: kleinen Städtchen, historischen Orten und Naturzonen, wo weder Metro noch Eisenbahn hinreicht.

Vorortrouten Roms werden von COTRAL (Consorzio Trasporti Laziali) bedient

Busse verkehren von Schlüsselknotenpunkten innerhalb der Stadt, insbesondere von Metrostationen: EUR Magliana, Ponte Mammolo und Anagnina.

Der Fahrplan ist weniger intensiv im Vergleich zu städtischen Routen: Intervalle können eine Stunde erreichen, und an Wochenenden funktionieren einige Fahrten nicht oder sind nur mehrmals am Tag verfügbar.

Tickets für COTRAL-Busse sind nicht in das römische Stadtverkehrssystem integriert, sie sollten separat gekauft werden: an Kiosken, Automaten oder beim Fahrer selbst (die letzte Option ist normalerweise 20-30% teurer).

Der Preis hängt von der Entfernung ab und beträgt von 2-3 Euro für kurze Routen bis 8-12 Euro für die längsten.

Unter den beliebten touristischen Richtungen:

  • Tivoli – Busse von Ponte Mammolo alle 20-30 Minuten, Kosten 2,20 Euro, Fahrzeit – etwa 50 Minuten. Die Bushaltestelle ist bequem bei den Villen d’Este und Adriana gelegen.

Der künstliche Teich an der Villa Adriana empfängt mit Ruhe und Harmonie

  • Castel Romano Designer Outlet – Busse fahren von EUR Magliana ab. Die Fahrt dauert 40 Minuten. Ticket – 2,50 Euro. Dies ist eine direkte Route zum großen Outlet-Center.
  • Velletri – Route von Anagnina. Etwa 1 Stunde Fahrtzeit. Preis – 3,10 Euro. Dies ist ein typisches Beispiel eines kleinen Städtchens in den Albanerbergen mit lokalen Weingütern.
  • Frascati – ein weiteres Städtchen in den Albanerbergen, berühmt für seine Villen der Renaissance und Weißweine. Busse von der Station Anagnina fahren alle 30-40 Minuten. Die Fahrt dauert 45 Minuten und kostet 2,30 Euro. Wir empfehlen besonders einen Besuch im Oktober während des Festes des jungen Weins.
  • Castelli Romani – eine ganze Gruppe vulkanischer Städtchen in den Hügeln um die Seen Albano und Nemi. Busse nach Albano Laziale und Castel Gandolfo fahren von Anagnina alle 20-30 Minuten ab. Kosten 2,80-3,50 Euro (abhängig vom Endziel). Diese Routen sind besonders im Sommer wegen der Kühle in den Hügeln und der Möglichkeit, in den Seen zu schwimmen, beliebt.
  • Nettuno und Anzio – Küstenresorts, ideal für Strandurlaub. Nach Nettuno fahren Busse von EUR Magliana, die Fahrt dauert eine Stunde und kostet 3,80 Euro. Nach Anzio kann man sowohl mit dem Bus von derselben Station als auch mit dem Zug gelangen, aber der Bus erweist sich manchmal als schneller.
  • Cerveteri – Städtchen, berühmt für seine etruskischen Nekropolen, die in die UNESCO-Liste aufgenommen wurden. Busse fahren von Cornelia (Linie A) alle 45 Minuten ab. Die Fahrt dauert 50 Minuten und kostet 3,20 Euro. Für Archäologieliebhaber ist dies ein echter Fund.
  • Viterbo – Provinzhauptstadt mit perfekt erhaltenem mittelalterlichem Zentrum und Thermalquellen. Direkte Busse fahren von der Station Saxa Rubra (erreichbar mit dem Zug FL3 von Termini). Die Fahrt dauert 1,5 Stunden und kostet 4,50 Euro. Wir fuhren für einen ganzen Tag dorthin und bereuten es nicht. In der Provinz ringsum kann man alte Denkmäler besichtigen und Thermalquellen besuchen.
  • Tarquinia – eine weitere etruskische Stadt mit Museum und Nekropolen. Busse hierher fahren von Cornelia ab, Fahrzeit – etwa 1 Stunde 20 Minuten, Kosten – 4,10 Euro. Besonders beeindruckend sind die erhaltenen etruskischen Fresken in den unterirdischen Gräbern.
  • Sutri – kleines Städtchen mit römischem Amphitheater, direkt in den Felsen gehauen. Die Fahrt von Saxa Rubra dauert eine Stunde, das Ticket kostet 3,50 Euro. Der Ort ist weniger touristisch, aber sehr atmosphärisch.
  • Sperlonga – malerisches Küstenstädtchen mit weißen Häusern auf einem Felsen über dem Meer. Busse fahren von EUR Magliana, die Fahrt dauert 1,5 Stunden und kostet 5,20 Euro. Im Sommer ist dies ein beliebter Badeort, von wo Fahrten zur Blauen Grotte stattfinden, aber auch im Winter ist es wegen der Aussichten einen Besuch wert.

Für Fahrten zu mehreren Städtchen an einem Tag sollte man zeitliche Einschränkungen berücksichtigen – der COTRAL-Fahrplan erlaubt nicht immer eine bequeme Kombination von Routen. Als Alternative – Autovermietung oder organisierte Exkursionen.

COTRAL-Busse sind normalerweise mit Klimaanlagen ausgestattet, haben bequeme Sitze, und Gepäck kann in speziellen Fächern gelassen werden. Obligatorisch ist die Entwertung des Tickets beim Einsteigen – Kontrolleure sind zwar selten, aber Strafen erheblich.

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