Mietwagen Bari: wie wählen, buchen und sparen mit Vergleich Flughafen-Stadt, Kautionserklärung, Versicherungsoptionen, Saisonpreisen und detaillierter Apulien-Route

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Autovermietung in Bari. Das Wichtigste in diesem Artikel

1. Wo ist es besser, ein Auto in Bari zu mieten: am Flughafen oder in der Stadt? Am Flughafen Bari sind alle großen Anbieter vertreten – von internationalen Konzernen (Hertz, Avis, Europcar) bis hin zu lokalen Betreibern. In der Stadt Bari ist die Auswahl geringer (von internationalen Mietfirmen haben wir nur SIXT und Alamo gefunden). Wir haben die Preise verglichen und festgestellt, dass es günstiger ist, direkt am Flughafen zu mieten. Preisstand September 2025:

  • Flughafen: internationale Firmen 45–70 Euro pro Tag (für Klein- und Mittelklassefahrzeuge), lokale Anbieter 35–55 Euro.
  • In der Stadt: 40–65 Euro bei großen Firmen und 30–50 Euro bei lokalen Anbietern, zuzüglich Transferkosten vom Flughafen: Taxi 25–30 Euro, Zug Ferrotramviaria 5 Euro, Bus Nr. 16 – 4 Euro.

2. Saisonalität und Preise (am Beispiel unserer Miete eines Volkswagen T-Roc bei Locauto): April – 44,37 Euro/Tag, Mai – 92,38 Euro/Tag, Juli – 57,32 Euro/Tag. In den Spitzenmonaten sind die Preise also 50–70 % höher, und ohne Vorabreservierung – mindestens 3–4 Monate im Voraus – ist kaum ein Fahrzeug zu finden. An Wochentagen sind die Preise 10–15 % niedriger als am Wochenende. Bei Mietdauern ab 7 Tagen ist es meist 10–15 % günstiger, ab 14 Tagen bis zu 20–25 %.

3. Wo bucht man am besten? Bei Buchungen in der Hochsaison, 3–4 Monate vor dem Mietdatum, lassen sich 25–30 % sparen. Wir nutzen die großen internationalen Online-Aggregatoren DiscoverCars, EconomyBookings und AutoEurope – wir vergleichen die verfügbaren Optionen und wählen nach dem besten Verhältnis aus Buchungsbedingungen und Bewertungen der Mietstation am gewünschten Standort. Hervorzuheben ist, dass bis zu 90 % unserer Buchungen in Italien über DiscoverCars erfolgen, wo es meist die besten Konditionen und günstigsten Preise gibt. Die beiden anderen Plattformen bieten ebenfalls interessante Preise, besonders bei Mietdauern ab 10 Tagen.

4. Kautionen und Zahlungskarten. Die Kautionshöhe bei der Anmietung in Bari hängt von Fahrzeugklasse und Versicherung ab. Unseren Beobachtungen zufolge gilt:

  • Für Kleinwagen (Fiat 500, Peugeot 208) mit Basis-CDW werden 800–1.200 Euro benötigt, mit Super CDW 500–800 Euro, mit Vollkaskoversicherung 300–700 Euro.
  • Für Premiumfahrzeuge und SUVs beginnen die Kautionen bei 2.000 Euro. Am besten eine Kreditkarte auf den Namen des Fahrers bereithalten.

Debitkarten, Prepaid- und virtuelle Karten werden nicht akzeptiert – nur Kreditkarten. Der Betrag wird bei Fahrzeugübernahme blockiert. Die Freigabe dauert 3 bis 21 Tage nach der Rückgabe. Wir empfehlen, das Fahrzeug sorgfältig zu inspizieren, alle Schäden per Video zu dokumentieren sowie Kilometerstand und Tankfüllstand festzuhalten.

5. Versicherung und Sicherheit. Die Basisversicherung in Bari umfasst TPL (Pflichtversicherung bis 5–6 Mio. Euro) und CDW mit hohem Selbstbehalt (z. B. bei SIXT 950 Euro, bei Hertz 1.800 Euro). Es lohnt sich daher, einen Aufpreis für die Vollkaskoversicherung (Super CDW) zu zahlen – ab 15 bis 25 Euro pro Tag. Wir empfehlen die Versicherung von DiscoverCars „Vollschutz“ (uns kostete sie 19,15 Euro/Tag für unseren Volkswagen T-Roc). Sie deckt zusätzlich alle Schäden ab, einschließlich Scheiben, Räder und Spiegel. Im Falle eines Unfalls muss die Polizei (112), der Rettungsdienst (118) und der DiscoverCars-Support (rund um die Uhr erreichbar) kontaktiert werden. Fotos vom Unfallort sind Pflicht – das Fahrzeug darf bis zum Eintreffen der Polizei nicht bewegt werden.

6. Fahrzeugwahl. Für unsere Autoroute war ein kompakter Crossover ideal (wir wählten den Volkswagen T-Roc R mit 2.0 TSI-Motor, 300 PS) mit hoher Bodenfreiheit. Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch: 9,5 l/100 km in der Stadt, 6,6 l/100 km auf der Autobahn und 7,7–8,0 l/100 km im Mischbetrieb. Bei einer 4-tägigen aktiven Reise verbrauchten wir rund 40 Liter Kraftstoff (204 Euro).

7. Wenn ihr die Regionen Apulien und Basilikata besuchen möchtet, solltet ihr auf folgende schwierige Streckenabschnitte achten:

  • historisches Zentrum von Alberobello (enge Einbahnstraßen), 
  • Straße zwischen Alberobello und Matera (kurvenreiche Hügelpässe), 
  • Ausfahrt aus Matera (steile Anstiege, Straßenlabyrinth), 
  • in Tarant dichter Verkehr – Stoßzeiten besser meiden (8:00–9:30 und 17:00–19:00 Uhr), 
  • Küstenstraße nach Polignano a Mare erfordert Konzentration wegen unübersichtlicher Kurven.

8. Gesamtkosten der Automiete in Bari am Beispiel unserer Reise.

  • Fahrzeug (Volkswagen T-Roc R): Miete 343,94 Euro (für 5 Miettage im Juli), Versicherung von DiscoverCars – 119,76 Euro, Option „Zweitfahrer“ – 60,48 Euro. 
  • Kraftstoff – 204 Euro (40 Liter verbraucht).

Insgesamt kostete uns die 4-tägige Autoreise durch Apulien und die Basilikata 2.049,18 Euro für zwei Personen (inklusive Verpflegung, Parken, Unterkunft und Eintrittskarten).

9. Sehenswerte Orte in den Regionen Apulien und Basilikata:

  • Alberobello – Stadtviertel Rione Monti mit tausend Trulli, Trulli-Museum (5 Euro). 
  • Matera – Höhlenkirchen der Sassi di Matera (10 Euro), Sassi-Museum (5 Euro), Casa Grotta (5 Euro). 
  • Metaponto – Archäologischer Park Paestum (12 Euro), Hera-Tempel. 
  • Tarant – Nationales Archäologisches Museum (10 Euro). 
  • Grottaglie – Keramikmuseum (5 Euro), Workshops (25 Euro/Person). 
  • Ostuni – Kathedrale (6 Euro), Palazzo Vescovile (8 Euro).

10. Parken. In historischen Stadtzentren ist Parken schwierig und kostet 1–3 Euro pro Stunde. In Matera lässt man das Auto bequemer auf dem Parkplatz vor dem Gemeindegebäude (5 Euro/Tag) und nutzt Shuttlebusse. In Ostuni gibt es den Parkplatz Foro Boario (im südlichen Stadtteil) – 4 Euro/Tag, von dort sind es etwa 7–10 Minuten Fußweg ins historische Zentrum.

Inhalt

Wo ist es besser, ein Auto in Bari zu mieten: am Flughafen oder in der Stadt?

Ich werde oft gefragt: Wo ist es besser, ein Auto zu nehmen – direkt am Flughafen oder doch lieber in der Stadt? Lassen Sie uns gemeinsam alle Nuancen durchgehen.

Miete am Flughafen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Miete am Flughafen ihre erheblichen Vorteile hat. Vor allem ist es unglaublich bequem – Sie landen und erhalten sofort Ihr Auto. Besonders diese Option ist aktuell, wenn die Ankunft spät abends ist oder die Reise mit Kindern stattfindet.

Am Flughafen Bari sind alle wichtigen Mietwagenfirmen vertreten – von internationalen Giganten wie Hertz und Europcar bis zu lokalen italienischen Firmen.

Vergleich der Autovermietungen in Bari

Mietort Internationale Unternehmen (Hertz, Avis, Europcar) Lokale Unternehmen
Preis am Flughafen (Euro/Tag inkl. Flughafengebühr) 45-70 35-55
Preis in der Stadt (Euro/Tag) 40-65 30-50
Vorteile Klare Konditionen, große Auswahl, bequeme Rückgabe Niedrigere Preise, Verhandlungsmöglichkeiten, Fahrzeuginspektion
Nachteile Höhere Kosten, mögliche Warteschlangen, zusätzliche Gebühren Sprachbarrieren, Betrugsrisiko, Organisation der Überweisung

Tabelle 1 – Vergleich der Automiete bei internationalen und lokalen Unternehmen

Das Auto bei Miete am Flughafen zurückzugeben ist ebenfalls deutlich einfacher.

Allerdings gibt es einen wesentlichen Nachteil – den Preis. Für diese Bequemlichkeit müssen Sie eine zusätzliche Airport Fee zahlen (12-20% vom Basispreis). Zum Beispiel, wenn Sie beliebte Modelle wie Fiat 500 oder VW Golf nehmen, kostet es bei internationalen Unternehmen 45-70 Euro pro Tag, und bei lokalen etwas günstiger – 35-55 Euro.

Miete in der Stadt. Andererseits kann die Miete in der Stadt das Budget erheblich schonen. Die gleichen Autos kosten 40-65 Euro bei internationalen Unternehmen und 30-50 Euro bei lokalen Anbietern. Außerdem kann man in der Stadt oft verhandeln und zusätzliche Rabatte erhalten, besonders in der Nebensaison.

Aber hier ist es wichtig, die Kosten und Zeit für den Transfer vom Flughafen zu berücksichtigen. Ich empfehle, folgende Optionen in Betracht zu ziehen:

  • Taxi: 25-30 Euro (rund um die Uhr, 20-30 Minuten ins Zentrum)
  • Zug Ferrotramviaria: 5 Euro (5:30-22:30, 15-20 Minuten)
  • Bus Nr. 16: 4 Euro (5:00-23:30, 30-45 Minuten)
  • Transferbuchung über den Service Gettransfer: 47-57 Euro (eine Richtung), 94-114 Euro (mit Möglichkeit der Rückfahrt zum Flughafen nach einigen Tagen zu buchen), (rund um die Uhr, 20-30 Minuten ins Zentrum).

Wie man bei der Miete spart. Frühzeitige Buchung hilft zu sparen. Ich persönlich empfehle, dies über DiscoverCars zu tun. Bei Buchung 2-3 Monate im Voraus kann man am Flughafen 25-30% sparen, und in der Stadt sogar 30-35%. Wenn man das Auto ohne Buchung nimmt, muss man 30-50% vom Basispreis am Flughafen und 20-40% in der Stadt mehr bezahlen.

Ein weiterer guter Weg zum Sparen bei frühzeitiger Buchung ist die Möglichkeit, Angebote von verschiedenen Aggregatoren zu vergleichen. Zum Beispiel verwenden wir neben DiscoverCars auch Dienste wie Economybookings und AutoEurope. Obwohl in der Regel die meisten unserer Buchungen über DiscoverCars erfolgen, findet man manchmal auch auf den anderen beiden Plattformen sehr günstige Varianten, besonders wenn man das Auto für einen langen Zeitraum (ab 14 Tagen) bucht. Daher wäre mein Rat, die Angebote jedes Dienstes durchzusehen und dort zu wählen, wo es günstiger ist.

Die Uferpromenade von Bari

Fragen und Besonderheiten im Zusammenhang mit Kautionen bei der Automiete in Bari

Die Automiete in Bari ist eine bequeme Möglichkeit, ohne Einschränkungen zu reisen, aber es lohnt sich, sich im Voraus auf Nuancen vorzubereiten, insbesondere Kautionen. Dies ist eine Standardpraxis: Das Unternehmen blockiert einen bestimmten Betrag auf der Karte des Kunden als Garantie für mögliche Schäden oder Strafen. Der Betrag hängt von der Fahrzeugklasse und der Versicherung ab.

Kautionshöhe bei Mietwagen je nach Fahrzeugklasse und Versicherungsart

Fahrzeugklasse Kaution ohne Versicherung (Euro) Kaution mit Super CDW (Euro) Kaution mit Vollkaskoversicherung (Euro)
Economy (Fiat 500, Peugeot 208) 800-1200 500-800 300-700
Kompakte Crossover (VW T-Roc, Peugeot 2008) 1000-1500 700-1000 300-700
Mittelklasse (Audi A4, BMW 3) 1500-2000 1000-1500 300-700
Premium, SUV ab 2000 ab 1500 300-700

Tabelle 2 – Kautionen für Autos je nach Klasse und Versicherungsoption

Lokale Unternehmen wie Sicily By Car oder Locauto können niedrigere Kautionen anbieten, verlangen aber oft eine Kreditkarte. Internationale Marken (Hertz, Avis) haben transparentere Bedingungen, aber die Kautionen sind in der Regel höher.

Was Karten betrifft, ist fast immer eine Kreditkarte auf den Namen des Fahrers erforderlich. Debitkarten, Prepaid- und virtuelle Karten werden nicht akzeptiert (wir hatten eine Visa, aber auch Mastercard mit ausreichendem Kreditlimit ist möglich). Bei der Fahrzeugübernahme werden die Mittel auf der Karte blockiert, und die Freigabe kann 3 bis 21 Tage nach der Fahrzeugrückgabe dauern.

Wichtig! Um unfaire Abbuchungen zu vermeiden, ist es wichtig, das Auto sorgfältig zu inspizieren, Fotos und Videos von Schäden zu machen, den Kilometerstand und den Kraftstoffstand zu dokumentieren. Einmal hat mich das vor zusätzlichen Kosten bewahrt – auf der Motorhaube wurde ein Kratzer entdeckt, aber ich hatte ein Foto, dass er schon vor Mietbeginn da war. Auch sollte man die Kautionsbedingungen im Voraus klären, das Limit auf der Karte überprüfen und keine Barkautionen akzeptieren.

Ich empfehle, das Auto über Discovercars mit Vollkasko zu buchen, um die Kaution zu senken und die Rückerstattung zu vereinfachen.

Warum wir für die Reise von Bari den Volkswagen T-Roc gewählt haben

Nach der Wahl des Mietortes stellte sich die Frage: Welches Auto ist besser für unsere Route? Und hier kann ich sagen – für eine Reise auf der Route Bari-Alberobello-Matera-Metaponto-Ostuni eignet sich ein kompakter Crossover perfekt.

Wir haben uns für den Volkswagen T-Roc entschieden, und jetzt erkläre ich warum. Unsere Route hatte mehrere spezifische Abschnitte, wo ein normaler PKW Probleme bereiten kann. Nehmen Sie Matera zum Beispiel, bekannt für seine steilen Anstiege und unebenen Straßen im historischen Zentrum. In Alberobello und Ostuni gibt es auch viele Gassen mit nicht der besten Straßenoberfläche, daher passt der T-Roc hier perfekt – ausreichend hohe Bodenfreiheit für Unebenheiten im Vergleich zu Fiat 500 und VW Polo, die im Gegenteil eine zu niedrige Bodenfreiheit haben.

Ich machte detaillierte Fotos vor der Miete des Volkswagen T-Roc, den wir bekamen, hier sind einige allgemeine

Wir haben den T-Roc über Discovercars bei der lokalen Firma Locauto 4 Monate vor der Reise gebucht. Und wissen Sie was? Wir hatten das Glück, genau das Auto zu bekommen, das wir wollten! Das ist selten, denn normalerweise garantieren Unternehmen nur die Fahrzeugklasse, nicht das konkrete Modell.

Früher haben wir in Italien Autos direkt in der Stadt gemietet und nicht am Flughafen bei der Ankunft. Und so war es billiger, aber in letzter Zeit hat sich alles geändert und manchmal ist es günstiger, Autos am Flughafen zu nehmen, wie in diesem Fall. Sehen Sie selbst:

In der Stadt für 5 Tage:

  • Transfers: 235 Euro
  • Miete: 513,66 Euro
  • Versicherung: 130,2 Euro
  • Zweiter Fahrer: 49,10 Euro
  • Gesamt: 927,96 Euro

Am Flughafen für 6 Tage:

  • Miete: 343,94 Euro
  • Versicherung: 119,76 Euro
  • Zweiter Fahrer: 60,48 Euro
  • Flughafengebühr: 55,03 Euro
  • Gesamt: 579,21 Euro

Die Ersparnis betrug fast 350 Euro! Plus wir bekamen einen zusätzlichen Tag als Reserve. Außerdem blieben wir in Molfetta, und bei Unterkunft in einem Vorort ist es bequemer, ein Auto am Flughafen zu mieten.

Der Volkswagen T-Roc kam uns in der R-Version mit 2.0 TSI (300 PS) und 7-Gang-Automatikgetriebe. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch betrug 9,5 l/100 km in der Stadt, 6,6 l/100 km auf der Autobahn und etwa 7,7-8,0 l/100 km im gemischten Modus. Ein weiteres wichtiges Detail – Locauto erlaubt den Transport des Autos auf der Fähre (mit schriftlicher Genehmigung) und die Ausreise aus Italien ohne zusätzliche Gebühren.

Wann ist es besser, ein Auto in Bari zu mieten und seine Route durch Italien zu planen: Saisonalität und Preise

Glauben Sie mir, die richtige Zeit kann nicht nur das Budget erheblich beeinflussen, sondern auch die Gesamteindrücke von der Reise. Schauen wir uns jetzt die Preise für die Miete des Volkswagen T-Roc bei der Firma Locauto für 2025 an. Also, nach Monaten sehen die Preise so aus:

Mietpreise für Volkswagen T-Roc bei Locauto für 2025

Monat Preis für 5 Tage (Euro) Preis pro Tag (Euro)
April 266,20 44,37
Mai 554,30 92,38
Juni 374,66 62,44
Juli 343,94 57,32
August 387,71 64,62
September 385,60 64,27
Oktober 352,04 58,67

Tabelle 3 – Mietpreise für Volkswagen T-Roc bei der Firma Locauto für 2025

Wie Sie sehen, ändern sich die Preise im Laufe des Jahres erheblich, wobei sie Mitte des Sommers deutlich höher sind. Wenn wir über Spitzenmonate sprechen, dann sind Juli und August echte Preisrekorde, hier können die Preise um 50-70% höher sein, und es ist schwierig, ein Auto zu finden, daher muss man das Auto mehrere Monate im Voraus buchen.

Die beste Zeit für die Automiete in Bari ist April-Mai oder September-Oktober. Und hier ist warum. Im Frühling ist die Lufttemperatur außerordentlich komfortabel – 18-23°C, was ideal für lange Fahrten und Besichtigungen ist.

Außerdem habe ich bemerkt, dass in dieser Zeit die Preise um 30-40% niedriger sind als in der Sommersaison. Zum Beispiel, wenn Sie einen Volkswagen T-Roc von Locauto nehmen, zahlt ein Tourist im April etwa 44 Euro pro Tag, während der Preis im Mai auf 92 Euro steigen kann. Im Herbst werden die Preise wieder attraktiver – etwa 58-64 Euro pro Tag im September-Oktober.

Die alten Gassen von Bari

Ein kleiner Tipp: Wenn Sie planen, ein Auto in Bari für eine Woche oder länger zu mieten, ist es nützlich, nach Rabatten zu fragen. Normalerweise kann man ab 7 Tagen einen Rabatt von 10-15% erhalten, und ab 14 Tagen – bis zu 20-25%. Ich habe auch bemerkt, dass die Preise an Wochentagen um 10-15% niedriger sind als am Wochenende. Und noch ein wichtiger Punkt – lokale Feiertage und Festivals. In solchen Zeiten steigt die Nachfrage nach Automiete erheblich, ebenso wie die Preise.

Lohnt es sich, die Zusatzleistung „Zweiter Fahrer" für eine Autoroute ähnlich unserer zu nehmen?

Schauen wir uns an, ob es sich wirklich lohnt, die Zusatzleistung „Zweiter Fahrer“ für eine Reise durch Süditalien über Städte wie Bari, Alberobello, Matera (unsere Route ist unten angegeben), Taranto und andere zu nehmen. Meiner Meinung nach – nicht unbedingt.

  • Die Gesamtdauer der Route beträgt 4 Tage, von denen jeder ziemlich komfortable Entfernungen vorsieht: 70-100 km pro Tag (bis zu 2 Stunden am Steuer), was für einen Fahrer akzeptabel ist. 
  • Die Route umfasst hochwertige Straßen. Hier gibt es die Autobahn A14 mit schnellem Verkehr und komfortable Regionalstraßen SS, besonders auf dem Abschnitt zwischen Alberobello und Matera. Also ist das Fahren bequem und einfach. 
  • Während der Fahrt sind häufige Stopps zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten und zum Essen vorgesehen, was die Möglichkeit gibt, sich auszuruhen und zu erholen.

Was unsere Wahl betrifft, Julia und ich lieben es, bei solchen Reisen abwechselnd zu fahren. Manchmal möchte man einfach die Landschaft vom Beifahrersitz aus genießen. Das fügt Abwechslung hinzu und macht die Fahrt für beide spannender.

Zweitens gibt es auf unserer Route viele interessante Orte für Verkostungen. Besonders relevant ist dies in der Gegend von Cisternino, wo sich wunderbare Weingüter befinden. Mit dem zweiten Fahrer können wir den wunderbaren lokalen Wein in vollem Umfang genießen, ohne uns um das Fahren zu sorgen.

Und obwohl die Entfernungen wirklich klein sind und die Straßen meist hochwertig, macht die Möglichkeit, das Fahren zu teilen, die Reise entspannter und angenehmer.

Außerdem gab es Situationen, in denen der zweite Fahrer einfach unverzichtbar war – zum Beispiel, wenn einer von uns nach einer intensiven Besichtigungstour müde war oder sich unwohl fühlte. Daher haben wir für uns diese Leistung bezahlt, aber es ist wirklich nicht zwingend erforderlich.

Versicherung des gemieteten Autos in Bari. Was wir gewählt haben und wie viel es uns kostete

Und jetzt teile ich meine Erfahrungen bezüglich der Versicherung von gemieteten Autos in Bari. Wissen Sie, anfangs war ich in all diesen Abkürzungen und Bedingungen verloren, aber nach mehreren Reisen habe ich herausgefunden, wie es funktioniert.

Also, wenn man ein Auto mietet, sind im Basispreis immer mehrere Standardversicherungen enthalten. Erstens ist dies TPL (oder RCA, wie sie in Italien genannt wird) – die obligatorische Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten. Sie deckt Schäden ab, die der Mieter anderen Verkehrsteilnehmern zufügen kann. Normalerweise bis zu 5-6 Millionen Euro. In Italien kann man ohne sie überhaupt nicht auf die Straßen fahren.

Die zweite Basisversicherung ist CDW, die Schäden am Auto selbst abdeckt. Aber hier gibt es eine Nuance – sie kommt mit ziemlich hohem Selbstbehalt. Zum Beispiel beträgt bei SIXT der Selbstbehalt 950 Euro (übrigens ist dies der niedrigste Basis-Selbstbehalt unter allen Firmen in Bari), und bei Hertz kann er bis zu 1800 Euro erreichen!

Aus eigener Erfahrung rate ich, für Vollkasko (Super CDW) zuzuzahlen. Ja, das sind zusätzliche Kosten – von 15 Euro bis 25 Euro pro Tag, aber Nutzung ohne Selbstbehalt und ruhiger Schlaf nachts. Persönlich habe ich den Volkswagen T-Roc bei Discovercars versichert und die Leistung „Vollschutz“ für 19,15 Euro/Tag gewählt – sie funktioniert als Kautionsversicherung und deckt alle Schäden am Auto ab (einschließlich Fenster, Reifen, Spiegel usw.).

Gesondert möchte ich über „Fallstricke“ sprechen. Einmal bot mir Budget eine „günstige“ Vollversicherung an, aber dann stellte sich heraus, dass sie keine Fahrten außerhalb der Region abdeckte. Es gibt auch andere Überraschungen, bei SIXT können sie zum Beispiel zusätzliche 18 Euro pro Tag verlangen, wenn der Fahrer unter 25 Jahre alt ist.

Buchungsfenster der Leistung „Vollschutz“ vom Service DiscoverCars

Übrigens, über Kautionen. Bei Vollversicherung sind sie bei internationalen Unternehmen normalerweise symbolisch – 100-200 Euro. Aber lokale Firmen können, selbst mit Vollkasko, 1500-2000 Euro auf der Karte blockieren. Daher ist es besser, diesen Punkt im Voraus zu klären.

Und noch ein wichtiger Rat: unbedingt überprüfen, ob die Versicherung Reifen- und Glasschäden abdeckt – die Straßen in Apulien sind manchmal nicht die besten.

Wie man Hilfe auf der Straße von der Mietfirma im Falle eines Unfalls erhält

Bei der Automiete in Bari ist es wichtig zu wissen, was im Falle eines Unfalls zu tun ist, um nicht in einer Situation zu sein, in der man für Schäden aus eigener Tasche zahlen muss. Ich bin dadurch gegangen und teile Ratschläge, wie man ohne Panik und zusätzliche Kosten handelt.

Zunächst rate ich, sofort nach Erhalt des gemieteten Autos kritisch wichtige Nummern im Telefon zu speichern: Polizei (112), Rettungsdienst (118) und 24-Stunden-Support der Mietfirma (bei Locauto: +39 0831 616071). Ich füge auch die Nummer von Discovercars hinzu (+371 6676 6547) – ihr Support hat mich mehr als einmal in schwierigen Situationen gerettet.

Wenn dennoch ein Unfall passiert ist, muss man einem einfachen Handlungsalgorithmus folgen (aus eigener Erfahrung getestet):

  1. Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen. Auf der Autobahn muss dies mindestens 50 Meter entfernt erfolgen – Italiener sind sehr pingelig bei dieser Regel.
  2. Das Auto nicht bewegen, bis die Polizei eintrifft, wenn es sicher ist. Einmal habe ich diese Regel verletzt, und das schuf zusätzliche Schwierigkeiten bei der Bearbeitung des Versicherungsfalls.
  3. Sofort Fotos und Videos machen – das ist der Hauptschutz. Ich rate zu dokumentieren:
    • Gesamtansicht der Unfallstelle aus verschiedenen Blickwinkeln
    • Alle Schäden an allen Autos
    • Kennzeichen der Beteiligten
    • Verkehrszeichen und Markierungen
    • Bremsspuren

Nun zur Discovercars-Versicherung – warum ich sie immer nehme. Erstens haben sie null Selbstbehalt, das heißt, man muss keinen Euro bei einem Versicherungsfall zahlen. Zweitens erstatten sie wirklich schnell Schäden – normalerweise in 3-7 Tagen. Wichtig ist nur, alle erforderlichen Dokumente einzureichen: Polizeiprotokoll, ausgefülltes CAI-Formular, Fotos vom Unfallort, Kopien aller Dokumente der Unfallbeteiligten.

Und noch ein Rat: keine Dokumente auf Italienisch unterschreiben, wenn man nicht zu 100% sicher bei der Übersetzung ist. Besser die Hotline von Discovercars anrufen und sich beraten lassen. Das spart eine Menge Nerven und Geld.

Übrigens deckt die Discovercars-Versicherung nicht nur Unfälle ab, sondern auch Diebstahl, Schäden durch Dritte, Naturereignisse und sogar Vandalismus. Daher empfehle ich immer, Vollkasko zu nehmen – der Preisunterschied ist unbedeutend, aber die Ruhe unbezahlbar.

Unsere Route. Tag 1: Bari → Alberobello → Matera

Wenn man in den Süden Italiens fährt, muss man unbedingt Alberobello und Matera in seine Route einbeziehen.

Wir brachen morgens um 8:00 von Bari auf, um die Reise so komfortabel wie möglich zu gestalten. Die Fahrt von Bari nach Alberobello dauert etwa eine Stunde, das sind nur 55 km. Wir fuhren über die Straße SS16, dann wechselten wir auf die SP237. Was den Kraftstoffverbrauch betrifft: in der Stadt habe ich 2 Liter verbraucht, auf der Autobahn noch 4 Liter Kraftstoff. Dies gilt für ein Auto wie den Volkswagen T-Roc R mit 2.0 TSI Motor (300 PS) im gemischten Zyklus.

  • Alberobello (9:00-13:00)

Als ich in Alberobello ankam, verstand ich sofort, warum diese Stadt Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Alles wegen der einzigartigen Trulli-Häuser – weiße Steingebäude mit kegelförmigen Dächern. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind im Viertel Rione Monti konzentriert, wo über tausend Trulli stehen. Der Eintritt ins Trulli-Museum kostet 5 Euro.

Für den Spaziergang in Alberobello haben wir 2 Stunden gebraucht. Das reicht für die Hauptsehenswürdigkeiten, aber wenn man vollständig in die Atmosphäre eintauchen und mehrere Museen besuchen möchte, sollte man 4-5 Stunden einplanen. Was das Parken betrifft, im Stadtzentrum ist das Parken kostenpflichtig (1-2 Euro pro Stunde), aber in den Randgebieten gibt es kostenlose Parkplätze.

Gewundene Gassen und kleine Läden der Stadt Alberobello

  • Mittagessen (13:00-14:00)

Zum Mittagessen hielten wir im Restaurant La Cantina, das in einem Trullo untergebracht ist. Gerichte, die ich empfehlen würde zu probieren: Orecchiette mit Brokkoli (14 Euro), gegrilltes Lammfleisch (22 Euro). Insgesamt kam das Mittagessen auf etwa 80 Euro für zwei Personen

Die berühmten Trulli-Häuser in Alberobello

  • Matera (15:30-19:30)

Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Stadt Matera. Das dauerte etwa 1,5 Stunden (70 km). Wir fuhren über die Straße SS377 und dann über die SS7. Der Kraftstoffverbrauch betrug weitere 5 Liter. Matera ist eine der ältesten Städte der Welt, die mit ihrer Architektur beeindruckt. Das historische Zentrum Sassi ist ein echtes Labyrinth von Häusern, die in Felsen gehauen sind. Um die Hauptsehenswürdigkeiten zu sehen, reichen 4-6 Stunden. Wenn man jedoch die lokalen Höhlenkirchen und alle Museen vollständig erforschen möchte, sollte man einen ganzen Tag bleiben.

Steinstraßen der Stadt Matera

Der Eintritt zu den Hauptsehenswürdigkeiten ist kostenlos, aber es gibt Museen und Höhlenkirchen, für die man ein Ticket kaufen muss. Zum Beispiel kostet ein Kombiticket für Höhlenkirchen 10 Euro und für das Sassi-Museum 5 Euro.

Das Museum Casa Grotta (ich empfehle unbedingt zu besuchen) bietet die Möglichkeit zu sehen, wie die Einheimischen in alten Zeiten lebten. Der Eintritt kostet 5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder. Für ein besseres Erlebnis kann man einen Audioguide für zusätzliche 3 Euro nehmen.

In Matera ist es bequemer, auf Parkplätzen im Zentrum zu parken (2 Euro pro Stunde) oder das Auto auf einem Parkplatz außerhalb der Stadt zu lassen, von wo aus Shuttles fahren (5 Euro pro Tag).

Die alten in Felsen gehauenen Häuser wirken noch ungewöhnlicher vor dem Hintergrund des modernen Matera

  • Abendessen (20:00)

Zum Abendessen empfehle ich das Restaurant Soul Kitchen. Hier gibt es wunderbare Gerichte, zum Beispiel Ravioli mit Ricotta (16 Euro), geschmortes Rindfleisch (24 Euro) sowie lokalen Wein (25 Euro pro Flasche). Die Gesamtrechnung für das Abendessen für zwei betrug etwa 100 Euro.

Was die Übernachtung betrifft – ich rate, im Sextantio Le Grotte della Civita zu übernachten. Dies ist ein Hotel in echten Höhlen mit originalen Innenräumen, aber gleichzeitig mit allen modernen Annehmlichkeiten. Der Zimmerpreis beginnt bei 220 Euro pro Nacht, aber die Eindrücke, die wir erhielten, sind unbezahlbar.

Gesamtkosten pro Tag: 455 Euro. Das ist eine ziemlich angemessene Summe für eine solche Route.

Tag 2: Antike Schätze Apuliens: von Matera nach Taranto

Der zweite Tag unserer Reise war nicht weniger intensiv! Nach dem Frühstück in der einzigartigen Höhlenkirche des Hotels Sextantio Le Grotte della Civita fuhren wir nach Metaponto – die Fahrt dauerte etwa eine Stunde (60 km) über die Straßen SS7 und SS407.

  • Metaponto (10:00-14:00)

In Metaponto waren wir gegen 10 Uhr morgens und gingen sofort zur altgriechischen Stadt Paestum – einer der am besten erhaltenen antiken Städte der Welt. Genau hier befindet sich der Tempel der Hera I, der als der älteste griechische Tempel in Italien gilt. Er wurde noch 550 v. Chr. erbaut. Ein Kombiticket für den archäologischen Park und das Museum kostet 12 Euro, und das ist es absolut wert.

Überreste des ältesten altgriechischen Tempels der Göttin Hera in der Stadt Paestum

Wir waren auch im Nationalen Archäologischen Museum, wo sich das einzigartige „Grab des Tauchers“ befindet – das einzige erhaltene griechische Fresko aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Für die Besichtigung des gesamten Parks und Museums brauchten wir etwa 3 Stunden, aber Geschichtsfans könnten etwas mehr Zeit benötigen.

Mit dem Parken gab es keine Probleme – der offizielle Parkplatz am Eingang kostet 3 Euro. Wenn man müde von historischen Sehenswürdigkeiten wird, rate ich, zum Strand Lido di Metaponto zu fahren. Wir beschlossen, das Programm etwas zu ändern und verbrachten anderthalb Stunden am Sandstrand mit kristallklarem Wasser. Sehr beruhigend und entspannend. Dort kann man Liegestühle und Sonnenschirme mieten (15-20 Euro/Tag).

Innenhof des nationalen archäologischen Museums in Taranto

  • Mittagessen (14:00-15:00)

Um 14:00 gingen wir zum Mittagessen ins Ristorante Magna Grecia mit Meerblick. Ich kann die Spaghetti mit Meeresfrüchten (18 Euro) und gegrillte Dorade (25 Euro) nur empfehlen – unglaublich lecker! Und Zitronensorbet (6 Euro) ist der perfekte Abschluss des Mittagessens. Für zwei haben wir etwa 95 Euro ausgegeben.

  • Taranto (16:00-20:00)

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Taranto – das sind 40 km über die Straße SS106. Das erste, was man besuchen sollte, ist das Nationale Archäologische Museum MArTA mit der weltweit größten Sammlung antiker Schmuckstücke! Das Ticket kostet 10 Euro, aber die Eindrücke sind unbezahlbar. Als Alternative kann man durch die Altstadt von Taranto spazieren – ein Labyrinth enger Gassen, alter Paläste und Kirchen. Unbedingt sollte man die Kathedrale San Cataldo aus dem 11. Jahrhundert besuchen (Eintritt kostenlos). Mit dem Parken ist es hier schwieriger – wir ließen das Auto auf einem kostenpflichtigen Parkplatz für 10 Euro pro Tag.

  • Abendessen (20:30)

Zum Abendessen gingen wir zu Al Gatto Rosso in der Altstadt. Austern Taranto (24 Euro) und Risotto mit Meeresfrüchten (22 Euro) mit einer Flasche lokalen Weins – der perfekte Abschluss des Tages. Das Abendessen kostete 120 Euro für zwei. Für die Nacht blieben wir im Hotel San Giorgio 3* für 90 Euro. Hotel mit schöner Aussicht und leckerem Frühstück, das im Preis enthalten ist, nur 10 Gehminuten von der Altstadt entfernt. Für das Parken mussten wir 10 Euro extra bezahlen.

Die Gesamtkosten pro Tag betrugen 362 Euro, einschließlich Kraftstoff (17 Euro), Verpflegung (215 Euro), Parken und Tickets (40 Euro) und Unterkunft (90 Euro).

Auf unserer Route gibt es mehrere Abschnitte, die besondere Aufmerksamkeit des Fahrers erfordern

Basierend auf meiner Erfahrung mit Reisen auf dieser Route möchte ich wichtige Beobachtungen zu den schwierigsten Straßenabschnitten teilen. Glauben Sie mir, die Kenntnis dieser Besonderheiten wird die Reise viel angenehmer machen.

  • Beginnen wir mit dem historischen Zentrum von Alberobello. Genau hier stoßen viele Fahrer zum ersten Mal auf eine echte Herausforderung. Die Straßen hier sind äußerst eng, oft Einbahnstraßen mit unerwarteten Kurven. Mein Rat? Auf einem der Parkplätze am Stadtrand parken (ich benutze normalerweise den an der Via Indipendenza) und das Trulli-Viertel zu Fuß erkunden. Glauben Sie meiner Erfahrung – ich habe zu viele Touristen gesehen, die versuchten, durch diese engen Gassen zu fahren, nur um festzustellen, dass es in der Nähe der Sehenswürdigkeiten keinen Parkplatz gibt.
  • Besondere Aufmerksamkeit verdient der Abschnitt zwischen Alberobello und Matera. Diese kurvige Straße durch die Hügel kann überraschend sein, besonders wenn der Fahrer nicht an das Fahren in Süditalien gewöhnt ist. Lokale Fahrer nehmen diese Kurven oft ziemlich… energisch, sagen wir mal. Daher rate ich, in Kurven rechts zu bleiben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen zu beschleunigen – besser etwas später ankommen als gar nicht.
  • Die Ausfahrt aus Matera. Ein weiterer schwieriger Moment. Die einzigartige Topographie der Stadt bedeutet, dass man es mit steilen Anstiegen und einem Labyrinth von Einbahnstraßen zu tun hat. Ich habe aus eigener Erfahrung gelernt, dass es nicht ausreicht, sich nur auf Google Maps zu verlassen – man muss besonders auf physische Straßenschilder achten, sie sind die besten Helfer bei der Navigation durch das komplexe Straßensystem dieses UNESCO-Objekts.
  • Taranto stellt eine andere Art von Herausforderungen dar. In dieser großen Hafenstadt stößt der Fahrer auf dichten Verkehr und ziemlich hartnäckige lokale Fahrer. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Zeit hier alles ist: Ich rate, morgens (8:00-9:30) und abends (17:00-19:00) Stoßzeiten zu vermeiden, wenn möglich. Brückenüberquerungen können besonders überlastet sein, daher sollte man seine Route durch die Stadt sorgfältig planen.
  • Und schließlich ist Aufmerksamkeit auf der Küstenstraße nach Polignano a Mare erforderlich. Obwohl die Aussichten hier atemberaubend sind, erfordert die Straße volle Konzentration. Sie schlängelt sich entlang der Küste mit einigen blinden Kurven, und oft muss man sie mit Radfahrern und Rollern teilen. Ich fahre hier immer langsam – die schönen Aussichten auf die Adria genießt man besser gemächlich.

Ich möchte sagen, dass in all diesen Gebieten die Einheimischen ihren eigenen Fahrstil haben, der Besuchern aggressiv erscheinen kann. Ruhig bleiben, vorhersehbar sein und sich von niemandem drängen lassen, schneller zu fahren als komfortabel – das ist der Schlüssel zur Sicherheit.

Ich rate auch, Kleingeld für das Parken griffbereit zu haben und immer das Navigationssystem bereit zu haben, um eine alternative Route zu finden.

Tag 3: Taranto → Grottaglie → Ostuni

Der dritte Tag unserer Reise begann mit dem Frühstück im Hotel, danach fuhren wir nach Grottaglie – der wahren Hauptstadt der Töpferei Apuliens. Die Fahrt dauerte etwa 35 Minuten, und für diesen Streckenabschnitt werden 3,5 Liter Kraftstoff benötigt.

  • Grottaglie (9:35-13:00)

In Grottaglie war unser Hauptziel das Keramikviertel – ein Ort, wo Generationen von Handwerkern einzigartige Tonwaren mit alten Technologien herstellen. Wir besuchten das Keramikmuseum (Eintritt 5 Euro), wo Beispiele sowohl traditioneller als auch moderner Kunst präsentiert wurden. Dort gibt es auch Führungen mit Werkstattbesuchen (8 Euro/Person).

Wir hatten eine tolle Zeit, aber besonders interessant war der Besuch der Töpferöfen mit Töpferkursen (25 Euro/Person). Mit dem Töpferkurs haben wir hier etwa 4 Stunden verbracht. Was das Parken betrifft, kostet das Parken im Zentrum 1 Euro/Std. (aber am Stadtrand kostenlos).

Keramikmuseum im Keramikviertel von Grottaglie

  • Mittagessen (13:00-14:00)

Zum Mittagessen gingen wir zur Masseria Il Frantoio – ein Restaurant in einer alten Masseria. Probieren Sie unbedingt Caponata auf apulische Art (16 Euro) und Orecchiette mit Rübengrün (18 Euro) – das sind traditionelle Gerichte, die aus lokalen Zutaten zubereitet werden. Für zwei kostete das Mittagessen 85 Euro.

  • Ostuni (15:00-19:30)

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Ostuni – der berühmten „Weißen Stadt“. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde (70 km) über die Straßen SS7 und SS581, und der Kraftstoffverbrauch betrug etwa 5 Liter.

In Ostuni war das erste, was wir besuchten, die Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert – ein wahres Meisterwerk gotischer Architektur und ein echter Schatz für Geschichtsliebhaber. Die Eintrittskarte kostete 6 Euro pro Person, aber man kann sich auch einer organisierten Tour für 5 Euro pro Person anschließen.

Die Kathedrale in Ostuni

Als nächstes besichtigten wir den prächtigen Bischofspalast (Palazzo Vescovile) – die ehemalige Residenz der örtlichen Bischöfe. Der Eintritt kostet 8 Euro, aber wenn man ein Kombiticket mit der Kathedrale kauft – 12 Euro. Im Inneren des Palastes gibt es eine wunderbare Sammlung religiöser Kunst und antike Fresken. Für alles zusammen brauchten wir etwa zwei Stunden, aber diejenigen, die Architektur und Geschichte mögen, können hier auch mehr Zeit verbringen.

Palazzo Vescovile – die ehemalige Bischofsresidenz in Ostuni, die jetzt als Museum fungiert

Eine der interessantesten Erfahrungen in Ostuni ist die Olivenölverkostung. Wir meldeten uns im Voraus für eine Führung an (Kosten 20 Euro/Person), die einen Spaziergang durch einen alten Olivenhain, einen Besuch der Produktion und eine Verkostung mehrerer Ölsorten zusammen mit leichten Snacks beinhaltete. Mit dem Parken in Ostuni ist es etwas schwieriger, aber wir fanden einen bequemen Parkplatz außerhalb der Stadt für 8 Euro pro Tag (direkt am Palast 3 Euro/Std.).

  • Abendessen (20:00)

Zum Abendessen wählten wir Osteria Piazzetta Cattedrale, das sich in einem alten Palazzo befindet. Hier probierten wir Antipasti Mix (25 Euro), Lamm mit Kartoffeln (28 Euro) und lokalen Primitivo-Wein (30 Euro/Flasche). Die Gesamtrechnung für zwei betrug 135 Euro, aber jeder Euro war es wert.

Für die Nacht blieben wir im B&B Relais La Sommità – einem gemütlichen Hotel im historischen Zentrum von Ostuni. Die Übernachtungskosten betrugen 75 Euro/Nacht, im Preis enthalten ist das Frühstück. Besonders gefiel die Terrasse mit herrlichem Blick auf die Stadt.

Die Gesamtkosten pro Tag betrugen 367 Euro, davon 17 Euro für Kraftstoff, 220 Euro für Verpflegung, 75 Euro für das Hotel und 55 Euro für Parken und Eintrittskarten.

Tag 4: Ostuni → Cisternino → Polignano a Mare → Bari

Der vierte Tag der Reise erwies sich als besonders hell und intensiv. Wir begannen ihn in Ostuni, wo wir im Hotel frühstückten.

  • Cisternino (9:25-13:00)

Danach brachen wir um 9:00 nach Cisternino auf. Die Entfernung von 23 km legten wir über die Straße SP16 in etwa 25 Minuten zurück. Wir parkten das Auto in der Nähe des historischen Zentrums und zahlten 1 Euro pro Stunde. Cisternino verzauberte mit weißen Häusern, engen Gassen und gemütlichen Höfen. Besonders beeindruckend war die Piazza Vittorio Emanuele mit wunderbaren Panoramen und Handwerkswerkstätten, wo wir frische Focaccia für 2 Euro probierten.

Historisches Zentrum der Stadt und Höfe in Cisternino

Als nächstes besuchten wir einen Bauernhof, der 15 Fahrminuten von der Stadt entfernt war. Die Verkostung lokaler Produkte kostete 25 Euro pro Person. Wir bekamen traditionelle Käsesorten, Olivenöl, getrocknete Tomaten, Gebäck und ein Glas Wein serviert. Der Besitzer des Bauernhofs erzählte über den Produktionsprozess von Öl und Käse, was die Verkostung noch interessanter machte. Hier gab es auch die Möglichkeit, Produkte zu niedrigeren Preisen als in touristischen Läden zu kaufen.

Der nächste Halt waren alte Masserien – befestigte Bauernhöfe, wo wir etwa zwei Stunden verbrachten. Der Eintritt zu einigen war kostenlos, und Führungen begannen bei 10 Euro pro Person. Massive Tore, alte Steinbrunnen und Olivenpressen aus dem 16.-18. Jahrhundert schufen eine Atmosphäre lebendiger Geschichte.

  • Mittagessen (13:00-14:30)

Zum Mittagessen wählten wir Taverna della Torre im Stadtzentrum. Wir bestellten Minestrone (7 Euro), Bombette (12 Euro) und lokalen Wein (4 Euro pro Glas). Insgesamt kostete das Mittagessen für zwei 75 Euro.

  • Polignano a Mare (15:15-19:00)

Als nächstes fuhren wir nach Polignano a Mare. Die Fahrt über die Straße SS16 dauerte 45 Minuten, die Entfernung betrug 40 km. Das Parken im historischen Zentrum kostete 2 Euro pro Stunde.

Die Stadt beeindruckte mit schneeweiß weißen Häusern, türkisfarbenem Wasser und felsigen Küsten. Wir besuchten die Kathedrale Santa Maria Assunta (Eintritt kostenlos), stiegen auf die Terrasse Santo Stefano, von wo aus sich eine beeindruckende Aussicht eröffnete.

Am Strand Lama Monachile tauchten wir unsere Füße ins Wasser, genossen die Aussicht und machten einige Fotos. Dies ist einer der am meisten fotografierten Orte der Region, wo klares Wasser mit malerischen Felsen kombiniert wird.

Aussichtsplattform Belvedere Terrazza Santo Stefano

  • Abendessen (19:00-20:30)

Das Abendessen verbrachten wir im Ristorante Al Porto am Meer. Wir bestellten Meeresfrüchtesalat (14 Euro), Pasta mit Meeresfrüchten (18 Euro) und Weißwein (5 Euro pro Glas). Die Atmosphäre war bezaubernd, und die Rechnung für zwei betrug 85 Euro.

Um 21:30 fuhren wir zurück nach Bari. Die Fahrt dauerte 45 Minuten über die Straße SS16. Pro Tag fuhren wir etwa 90 km und gaben ungefähr 218 Euro aus, einschließlich Kraftstoff (20 Euro).

Wie viel hat uns unsere 4-tägige Reise gekostet (Automiete in der Stadt Bari + zusätzliche Kosten auf der Route)

Vier Tage vergingen wie im Flug, und es war Zeit zu berechnen, wie viel uns diese Reise kostete. Ich sage gleich – es war nicht das Billigste, aber jeder ausgegebene Euro war es wert.

Beginnen wir mit den Hauptkategorien der Ausgaben:

  1. Automiete am Flughafen Bari. Wir wählten den Volkswagen T-Roc R – ein geräumiges Auto mit guter Bodenfreiheit. Die Miete für 4 Tage kostete 343,94 Euro. Zusätzlich schlossen wir eine Vollversicherung für 119,76 Euro ab – aus unserer Erfahrung ist es besser, kein Risiko einzugehen, besonders wenn man plant, viel durch kleine Gassen alter Städte zu fahren. Die Option „zweiter Fahrer“ kostete 60,48 Euro, was sich als sehr bequem erwies.
  2. Kraftstoffkosten. Auf der gesamten Route fuhren wir 410 km und verbrauchten etwa 40,5 Liter Kraftstoff. Im Durchschnitt kostete das Tanken 134 Euro. Außerdem musste das Auto mit vollem Tank zurückgegeben werden, was etwa weitere 70 Euro zu den Kosten hinzufügte.
  3. Unterkunft. Wir buchten Unterkünfte im Voraus und übernachteten in komfortablen Hotels und kleinen Apartments. Am ersten Tag kostete die Unterkunft in Matera 220 Euro, am zweiten Tag in Taranto 90 Euro, und die dritte Nacht verbrachten wir in Ostuni für 75 Euro. Insgesamt 385 Euro.
  4. Was die Verpflegung betrifft – alles hängt von den Vorlieben ab. Wir wechselten zwischen Restaurants und schnellen Snacks, daher war die Gesamtsumme ziemlich hoch. Erster Tag – 180 Euro, zweiter – 215 Euro, dritter – 220 Euro, vierter – 160 Euro. Insgesamt 775 Euro.
  5. Parken und Eintrittskarten. Parkplätze in historischen Stadtzentren sind kostenpflichtig, daher häuften sich auch hier die Kosten an. Insgesamt für alle Tage waren es 161 Euro, einschließlich Museumsbesuche und andere Standorte.

Endabrechnung:

  • Automiete: 343,94 Euro
  • Versicherung: 119,76 Euro
  • Kraftstoff: 204 Euro
  • Option „zweiter Fahrer“: 60,48 Euro
  • Unterkunft: 385 Euro
  • Verpflegung: 775 Euro
  • Parken und Tickets: 161 Euro

Gesamtkosten: 2049,18 Euro.

Was kann man tun, um etwas zu sparen? Erstens, weniger teure Restaurants wählen und öfter Essen in Supermärkten kaufen – das kann die Verpflegungskosten um 30-40% reduzieren. Zweitens, Unterkünfte im Voraus buchen oder in Hotels etwas weiter vom Zentrum entfernt übernachten – in der Hochsaison kann das bis zu 20% der Gesamtsumme sparen. Und schließlich, weiter von touristischen Zentren entfernt parken – auf städtischen Parkplätzen sind die Preise deutlich niedriger.

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